29.04.2019 16:20
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Wetter
Teils grosses Niederschlagsdefizit
Der Monat April war trotz Kälteeinbruch rund 1.5 Grad über dem Mittel. Im April hat es vor allem auf der Alpennordseite viel zu wenig geregnet. Das Defizit beträgt bis zu 70 Prozent.

In April hat vielen Gebieten der Schweiz nur wenig geregnet. Der Niederschlag der vergangenen Tage konnte das Defizit nicht ausgleichen.

Wie SRF Meteo berichtet, fehle regional bis zu 70 Prozent des Aprilregens. In einem Streifen vom Entlebuch bis in den Kanton Aargau gab es weniger als 50% des normalen Regens. Und am Jurasüdfuss fiel auch viel auch zu wenig Nass.

Gemessen wurden lokal teils nur 30 mm Regen. Das entspricht nur einem Drittel, vergliche es mit den Normwerten (1981 bis 2010). Auch am Murtensee, im Seeland, in den Kantonen Aargau, Zürich; Luzern, Thurgau und St. Gallen fielen nur 50 bis 75 Prozent der üblichen April-Regemengen.

Ein ganz anderes Bild zeigt im Süden der Schweiz. Einige Orte erhielten 300 bis 400 mm Regen, was der doppelten Niederschlagsmenge eines durchschnittlichen Aprils entspricht, so SRF Meteo. Im Normalbereich lagen die Niederschläge im Südtessin sowie in einem Streifen vom Wallis über das östliche Berner Oberland, Ob- und Nidwalden, Glarneralpen bis Nordbünden.

In den kommenden Tagen könnte noch etwas Nass vom Himmel fallen. Wie hoch die Mengen ausfallen werden, ist noch unklar. Dienstag und Mittwoch zeigt sich das Wetter von der veränderlichen Seite. Am kommenden Wochenende könnten gemäss einigen Wettermodellen neue Regenwolken aufziehen. Diese wären auch sehr willkommen.

Ausführliche Wetterprognosen finden Sie hier

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE