17.07.2019 17:15
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Unfälle
Tödliche Unfälle leicht rückläufig
Die traurige Bilanz hat sich nur leicht verbessert. Im ersten Halbjahr 2019 haben sich 18 tödliche Unfälle im Zusammenhang mit der Landwirtschaft ereignet. Das sind 4 Tote weniger als im Vorjahr.

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) hat die Anzahl tödliche Unfälle im Zusammenhang mit der Landwirtschaft aus Medien- und Polizeiberichten erhoben.

Von Januar bis Juni wurden 18 tödliche Vorfälle gezählt, verglichen mit der Halbjahresauswertung von 2018 ist das ein leichter Rückgang (-4). Die BUL hat auch die Unfallursachen analysiert.

Vier Personen sind aufgrund eines Fahrzeugsturzes mit Überschlag im steilen Gelände oder infolge Abkommen von der Fahrbahn ums Leben gekommen. Weitere Unfallursachen waren Forstarbeiten (3), Verschüttet werden in Baugruben (2), Stürze von Leitern (2), Getroffen werden von fallenden Grossballen (2) sowie je einen Todesfall infolge Güllegasen und Absturz in steilem Gelände.

Neun verunglückte Personen waren über 60 Jahre, zwei Personen hatten das 20. Lebensjahr noch nicht erreicht. Im Zusammenhang mit landwirtschaftlichen Unfällen haben zwei Drittpersonen ihr Leben verloren. Die Gründe waren eine Kollision mit Tieren auf der Fahrbahn sowie die Kollision eines Motorrades mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug. Ein tragischer Unfall ereignet sich mit einem Kleinkind. Dieses ist in einem Tränkebehälter ertrunken.

2018 war in Bezug auf Unfälle ein schwarzes Jahr. 46 Personen haben ihr Leben verloren. Das ist der höchste Wert der vergangenen 10 Jahre. Da für landwirtschaftliche Unfälle keine Meldepflicht besteht, können aber keine statistisch verlässlichen Aussagen gemacht werden, hält die BUL fest.

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE