16.08.2013 15:15
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Unfall
Toter Fischer aus dem Bodensee geborgen
Die Leiche eines Mannes ist am Donnerstagnachmittag zwischen Mannenbach und der Insel Reichenau aus dem Untersee geborgen worden, wie die Thurgauer Kantonspolizei am Freitag mitteilte. Beim Toten handelt es sich um einen seit Ende Juli vermissten Fischer.

Der Mann war am Morgen des 30. Juli mit seinem Sohn mit einem  Boot zum Fischen auf den See hinausgefahren. Aus noch ungeklärten  Gründen fielen beide ins Wasser. Während es dem 10 Jahre alten  Buben gelang ans rettende Ufer zu schwimmen, blieb der 49-jährige  Vater vermisst.

Die Seepolizei der Thurgauer Kantonspolizei führte seither  mehrere Suchaktionen durch. Unterstützt wurde sie dabei von den  deutschen Kollegen, dem Grenzwachtkorps und Privatpersonen. Zum  Einsatz kamen auch Helikopter der Rettungsflugwacht und der  Schweizer Armee.

Am Donnerstag nun wurde die Leiche des Fischers in einer Tiefe  von 20 Metern entdeckt und geborgen. Die Leiche wurde zur Klärung  der Todesursache ins Institut für Rechtsmedizin in St. Gallen  überführt.

Laut einer Zählung der Schweizerischen  Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) und der Nachrichtenagentur sda  handelt es sich beim im unteren Bodensee geborgenen Toten um die  30. Person, die in diesem Jahr in einem Gewässer in der Schweiz  ertrunken ist.

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