24.07.2018 07:04
Quelle: schweizerbauer.ch -
Wald
Trockenheits-Schäden an Bäumen
In der Region Basel hat die Trockenheit die Bäume in Mitleidenschaft gezogen. Anzeichen dafür sind absterbende Bäume, abgebrochene Äste und frühzeitiger Laubfall.

Am deutlichsten erkennbar seien die Trockenheits-Schäden bei Buchen, wie das Amt für Wald beider Basel mitteilt. Einzelbäume an trockenen Standorten und auch ganze Baumgruppen seien abgestorben. Betroffen sind auch andere Arten wie Bergahorn und Weisstanne.

Dass Bäume auf Trockenheit reagieren, ist laut dem Amt für Wald nicht aussergewöhnlich. Normalerweise tun sie dies, indem sie mit einem vorzeitigen Blattfall den Wasserbedarf reduzieren. Im Folgejahr treiben diese Bäume dann wieder normal aus. Derzeit wird aber beobachtet, dass die Bäume direkt absterben.

Der Zustand der Buchen sei Folge des trockenen, warmen Sommers, heisst es in der Mitteilung weiter. Aber auch ein Hinweis auf die Auswirkungen des Klimawandels. Vor allem der Buche und der Fichte machen mehr Sommerwärme und Trockenheit zu schaffen. In einigen Jahrzehnten werden diese in der Region Basel nur noch auf sehr gut wasserversorgten Standorten anzutreffen sein. Ersatz bieten laut Amt für Wald wärmeliebende, trockenheitstolerante Bäume. So etwa Eichenarten, Elsbeere oder Speierling.

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