4.01.2015 14:44
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Ostschweiz
Überflutungen in der Ostschweiz
Wegen der jüngsten Regenfälle und des Schnee-Schmelzwassers sind in der Ostschweiz mehrere Bäche über die Ufer getreten. Zahlreiche Keller und Strassen wurden überflutet. Die Feuerwehr musste in den Kantonen St. Gallen und Thurgau in der Nacht auf Sonntag Dutzende Male ausrücken.

Bei der Kantonspolizei St. Gallen gingen rund 30 Meldungen zu überfluteten Kellern, Geschäften und Ställen ein. Das Wasser stammte vielfach aus überlaufenden Bachläufen und Wasserrohrbrüchen, wie die Polizei mitteilte. Die Feuerwehr musste auch Strassen von herabgefallenen Ästen, aber auch von Schnee, Steinen und Geröll befreien. Insgesamt rückte die Feuerwehr rund 60 mal aus.

Im Kanton Thurgau trat die Thur über die Ufer. Die Feuerwehr sperrte aus Sicherheitsgründen die Fussgängerwege entlang des Flusses ab. Es bestehe aber keine konkrete Gefährdung, sagte Sprecher Daniel Meili auf Anfrage. Häuser seien nicht in Gefahr.
Bei der Kantonalen Notrufzentrale der Kantonspolizei Thurgau gingen insgesamt rund 35 Schadensmeldungen ein. In den meisten Fällen musste die Feuerwehr wegen überfluteter Keller oder Strassen ausrücken.

In Basel musste die Schifffahrt auf dem Rhein wegen des hohen Pegelstandes eingestellt werden. Die Grossschifffahrt zwischen Basel und Birsfelden sowie der Fährbetrieb und die Kleinschifffahrt zwischen Basel und Rheinfelden wurden gesperrt, wie die Schweizerischen Rheinhäfen mitteilten.

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