14.04.2018 21:15
Quelle: schweizerbauer.ch - Therese Krähenbühl
Dossier "Klingendes Holz"
Vom Bettelhorn zum Nationalinstrument
Das Alphorn ist das Schweizer Instrument schlechthin. Auch wenn es physikalisch gesehen nicht sein Holz, sondern die schwingende Luft in seinem Innern ist, die den Ton erzeugt, bringt vermutlich kein Instrument die Schweizer Seele so sehr zum Klingen wie das Alphorn. -» Mit Video

Es ist interessant, in wie vielen verschiedenen Kulturen und Teilen dieser Welt schon seit Urzeiten Holz in Form von Hörnern, Flöten und Pfeifen zum Klingen gebracht wurde. Seien das die Didgeridoos der australischen Ureinwohner, die slowakische Hirtenflöte Fujara oder eben das Alphorn, welches übrigens weit über die Schweizer Landesgrenzen hinaus im Alpenraum von Südtirol bis Bayern und sogar im Elsass gespielt wird.  

Während das Alphorn im 17. Jahrhundert durch in den Städten bettelnde Hirten noch als Bettelhorn verschrien war und fast ganz verschwand, wurde es dann im 19. Jahrhundert durch die Strömung der Romantik und das Aufkommen des Tourismus, besonders im Berner Oberland, wiederentdeckt.

Heute ist das Alphorn beliebter denn je. Im Dossier «Klingendes Holz» wird erklärt aufgrund welcher physikalischen Gesetze ein Alphorn klingt, wie es gebaut und wie es gespielt wird, und warum es sogar zum Didgeridoo oder zur Trompete umfunktioniert werden kann.

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