11.03.2017 15:45
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Freihandel
Weg frei für EU-Rindfleischexport nach Chile
Die Europäische Union und Chile haben den Weg frei gemacht für die Wiederaufnahme des Rindfleischexports aus den Mitgliedstaaten in das südamerikanische Land. Wie die Europäische Kommission mitteilte, einigten sich Brüssel und Santiago de Chile kürzlich auf gemeinsame Nomenklaturen für Vieh und Fleischstücke, die jetzt im Amtsblatt der Regierung in Santiago de Chile veröffentlicht worden sind.

Weil bislang solche, in Chile per Gesetz vorgeschriebene gemeinsame Nomenklaturen fehlten, durfte die EU seit längerem kein Rindfleisch in das südamerikanische Land liefern. Vor diesem Hintergrund wertete die Kommission in Brüssel die nun erzielte Einigung als wichtig.

Zwar sei Chile in der Vergangenheit nie ein großer Markt für Rindfleisch aus den Mitgliedstaaten gewesen; die Öffnung der Grenze sei für die Union aber ein weiterer Schritt bei der Erschließung neuer Absatzmöglichkeiten.

In diesem Zusammenhang wies die EU-Kommission darauf hin, dass der Rindfleischexport in Drittstaaten im vergangenen Kalenderjahr um insgesamt gut 17 % auf 702'900 t gewachsen sei. Hauptabnehmer sei die Türkei mit einem Anteil von einem Zehntel am Gesamtexport der EU gewesen, gefolgt von Hongkong, dem Libanon und Israel.

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