23.05.2017 12:16
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Markt
Weniger AOP-Produkte verkauft
Die in der Vereinigung der AOP-IGP zusammengeschlossenen 1500 Schweizer Nahrungsmittel-Verarbeitungsbetriebe haben im vergangenen Jahr eine Absatzeinbusse von 5 Prozent hinnehmen müssen. Schuld daran ist der starke Schweizer Franken.

Dies sagte AOP-IGP-Präsidentin und Ständerätin Géraldine Savary (SP/VD) an der DV der Vereinigung vom Dienstag in Bern. Demgegenüber konnte der Bekanntheitsgrad der geschützten Herkunftsbezeichnungen AOP und IGP in der Deutschschweiz stabilisiert und in der Westschweiz gesteigert werden.

Derzeit sind in der Schweiz 21 AOP- und 12 IGP-Produkte geschützt. Vergangenes Jahr wurden 64'387 Tonnen AOP- und IGP-Produkte abgesetzt. Die Herstellungsbetriebe machten damit einen Umsatz von 630 Millionen Franken. Der Verkauf und der Vertrieb generierten mit diesen Produkten einen Umsatz von 1,3 Milliarden Franken.

Mit der Produktion und der Verarbeitung von AOP- und IGP-Produkten hängen 15'000 Arbeitsstellen zusammen. Rund 10'000 landwirtschaftliche Betriebe, rund ein Fünftel aller Schweizer Betriebe, lieferten Rohstoffe an die 1529 Verarbeitungsbetriebe.

Produkte mit einer AOP (Appellation d'Origine Protégée) oder IGP (Indication Géographique Protégée) sind traditionelle Spezialitäten, die eine starke Verbindung zu ihrer Ursprungsregion haben. Bei AOP-Produkten kommt vom Rohstoff zur Verarbeitung bis zum Endprodukt alles aus einer klar definierten Ursprungsregion. IGP-Spezialitäten werden im Herkunftsort entweder erzeugt, verarbeitet oder veredelt.

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