11.02.2015 07:24
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Ernährung
Weniger Zeit für das Frühstück
Das Forschungszentrum für Handelsmanagement an der Universität St. Gallen (HSG) hat Passanten zu ihren Essgewohnheiten befragt und das Ergebnis mit früheren Studien verglichen. Das Resultat: Zeitdruck und Mobilität wirken sich zunehmend aus.

Das Forschungszentrum für Handelsmanagement an der Universität St. Gallen befragte rund 1000 Passanten an zwölf Standorten in der Deutsch- und der Westschweiz. Die Ergebnisse wurden mit Umfragen aus den Jahren 2008, 2005 und 2003 verglichen.

Noch maximal 15 Minuten

Zu den Veränderungen gehört, dass sich die Befragten für alle Hauptmahlzeiten durchschnittlich weniger Zeit nähmen als noch 2008, heisst es in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung des Forschungszentrums. So stieg die Zahl derjenigen, die für das Frühstück noch maximal 15 Minuten einrechnen, von 60,2 auf 70,7 Prozent an.

Es wird auch mehr auswärts gefrühstückt als bei der letzten Befragung: Dieser Anteil erhöhte sich um 6,9 Prozent. Noch immer sind es aber fast 70 Prozent der Befragten, die die erste Mahlzeit zu Hause einnehmen.

Schnell essen am Mittag

Die Zufriedenheit mit der eigenen Ernährung hat laut der Studie abgenommen: Die Quote sank um 4,4 Prozent auf noch 68,6 Prozent. Auch das Lebensmittelangebot wird kritischer beurteilt als vor sechs Jahren.

Die Ernährungsgewohnheiten verändern sich allerdings je nach Situation: Unter der Woche soll es vor allem schnell gehen. Am Wochenende und teilweise auch beim Abendessen unter der Woche stehe hingegen der Genuss und das persönliche Wohlbefinden im Vordergrund, heisst es in der Mitteilung.

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