5.08.2013 08:18
Quelle: schweizerbauer.ch - Samuel Krähenbühl
Esaf
«Wir erwarten am Sonntag bis 150000 Gäste»
Hannes Imboden ist Chef Fest am «Eidgenössischen» in Burgdorf BE. Am Sonntag erwartet er bis zu 150'000 Besucher.

«Schweizer Bauer»: Im Vorfeld wurde viel über die Tickets diskutiert, die schnell ausverkauft waren. Kann ich überhaupt nach Burgdorf kommen, wenn ich kein Ticket habe?
Hannes Imboden: Sie sollen erst recht kommen wegen des ganzen Festes ringsherum. Das ganze Gelände ist mit Ausnahme der Arena ohne Ticket begehbar. Wir haben ausserhalb der Arena Grossbildschirme, und im Public-Viewing-Bereich in Richtung Kirchberg wird das Fest auch übertragen. Kommt dazu, dass all die bekannten Folkloregruppen in den Festzelten spielen, und da kann man auch hinein ohne Eintrittsticket.

Wie viele Festwirtschaften gibt es denn auf dem Gelände?
Wir haben sieben grosse Festzelte für 1600 bis 2000 Personen, dann sieben kleinere Festzelte à je 280 Personen. Wir haben die Munibar mit 800 Plätzen, den Public-Viewing-Bereich mit 5000 Plätzen und das VIP-Zelt mit 2500 Sitzplätzen. Dazu kommen rund 60 verschiedene Stände, wo man Essen kaufen kann.

Woher kommen die Lebensmittel, welche am Esaf verkauft werden?
Unsere Hauptlieferantin ist unsere Königspartnerin Migros. Und hier werden praktisch ausschliesslich Produkte verwendet, welche aus der Region kommen. Es sind vor allem Produkte des Migros-Labels «Aus der Region. Für die Region.», welche hier zum Einsatz kommen.

Es soll ein spezielles Esaf-Menü geben. Woraus besteht es?
Das haben die Wirte von Gastro Emmental geschaffen. Es ist eine Rösti und dann ein Steak, welches mit Käse überbacken wird. Es wird schon seit fast einem Jahr in diversen Restaurants im Emmental angeboten.

Welche Mengen werden in den Festwirtschaften umgesetzt?
Wir kennen die Zahlen von früheren Schwingfesten wie zum Beispiel Frauenfeld. Wir sprechen von 210'000 Litern Bier oder von 20'000 Flaschen Wein und so weiter und so fort.

Was macht Ihnen für den Festbetrieb am meisten Sorgen?
Wir schliessen das Festgelände über Nacht während dreier Stunden. Dies, um zu putzen und Nachschub zu organisieren. Mir macht es etwas Sorgen, die Leute hinauszubringen. So wie ich das Schwingervolk kennen gelernt habe, sind diesbezügliche Probleme zum Glück nicht zu vergleichen mit einem anderen Sportanlass.

Und wie können Sie den Ansturm bei den Eingängen bewältigen?
Am Sonntag rechnen wir mit bis zu fast 150'000 Besuchern. Es wird mit grosser Wahrscheinlichkeit kurzfristig zu Stau kommen. Wir haben die Situation simuliert und kennen die Punkte, wo es zu Stau kommen kann, und werden dort gezielt Massnahmen ergreifen.

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