1.11.2013 16:42
Quelle: schweizerbauer.ch - sal
ESAF 2013
Wo Sempach siegte, wachsen schon bald wieder Kartoffeln
Genau zwei Monate nach dem Schlussgang des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests (ESAF) in Burgdorf wurde die Ey an die Landwirtschaft zurückgegeben.

Wo sich Ende August Hunderttausende Festbesucher am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (Esaf) tummelten, weiden heute wieder die Kühe und spriesst die Wintergerste. In der Ey zwischen Burgdorf und Kirchberg stellten fünf Landeigentümer rund 70 Hektaren  zur Verfügung. Neben den vier unten abgebildeten gab auch Fritz Kunz Land.

«Ohne euer Ja hätten wir dieses Fest hier nicht durchführen können», betonte Esaf-OK-Präsident Andreas Aebi anlässlich der offiziellen Landrückgabe. Der Boden, auf dem die Arena stand, gehört Hans Aeberhard.  Nächstes Jahr würden dort Kartoffeln gepflanzt, erklärte er. Aebi stellte sich  in den mittleren Sägemehlring und erinnerte an den emotionalen Schlussgang. Das Bild, als der besiegte Christian Stucki dem Schwingerkönig Matthias Sempach   einen «Muntsch» aufdrückte, sei um die Welt gegangen. 

Gemeldet habe sich bei ihm auch ein Schweizer, der vor 30 Jahren nach Kanada ausgewandert sei und das Fest am TV verfolgt habe. Noch nie habe dieser  so grosse Sehnsucht nach seiner Heimat gehabt und so viel geweint, wie an diesen zwei Tagen.
Infrastruktur-Chef Hans Rudolf Stettler lobte die Verhandlungsbereitschaft der Bauern. Er hoffe, dass  sie jedes Kabel und jeden  Nagel gefunden hätten.

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