22.07.2015 16:14
Quelle: schweizerbauer.ch - blu/sda
Hitze
Zweite Hitzewelle geht zu Ende
Nach zwei Hitzewellen ist ab Donnerstag vorerst Schluss mit Schwitzen. Zumindest auf der Alpennordseite. Die Temperaturen sinken auf 23 bis 26 Grad. Die Kaltfront kommt mit starkem Regen, Hagel und Sturmböen.

Im Jura, in der Region Basel und in Teilen des Kantons Bern haben die Gewitter bereits eingesetzt. Der Wetterdienst MeteoNews empfiehlt, Gartenmöbel, Sonnenschirme und Blumentöpfe wegzuräumen oder gut zu befestigen. In der Nacht werde es weitere Regenfälle oder auch Blitz und Donner geben, heisst es in der Mitteilung vom Mittwoch.

Mit dem einsetzenden Regen geht eine ungewöhnlich lange Trockenperiode zu Ende. Seit dem 22. Juni hat es auf der Alpennordseite nicht mehr flächig geregnet, wie verschiedene Wetterdienste übereinstimmend berichteten. Die Trockenperiode hat damit genau einen Monat gedauert.

«So etwas kommt sicher nicht alle Jahre vor, auch nicht alle zehn Jahre», sagte Ludwig Zgraggen von MeteoSchweiz gegenüber der Nachrichtenagentur sda am Montag. Eine so lang anhaltende Trockenheit im Sommer habe es bestimmt seit 2003 nicht mehr gegeben. Normalerweise dauerten Trockenperioden zehn bis zwölf Tage.

Die beiden Hitzewellen auf der Alpennordseite dauerten vom 1. bis zum 7. Juli sowie vom 15. bis zum 22. Juli. Im Tessin halten die warmen Temperaturen vorerst noch an. Dort gebe es auch am Donnerstag wieder deutlich über 30 Grad, schreibt MeteoNews.

Die Regenmengen dürften aber nicht allzu gross ausfallen. Das Meteobüro Meteotest rechnet durchschnittlich mit 10 bis 15 Millimeter, in einigen Gebieten ist auch mehr Nass möglich. Da das Wetter bereits am Donnerstag wieder besser wird, wird sich auch die Trockenheit nicht entschärfen. Längerer Landregen ist nicht in Sicht.

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