Montag, 8. März 2021
26.01.2021 15:01
Coronakrise

«Ansteckungen müssen verlangsamt werden»

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Von: sda

Die aktuelle Lage sei schwer zu fassen und zu beurteilen. Der Anstieg der Ansteckungen mit den neuen Varianten müsse unbedingt verlangsamt und Neuansteckungen müssten weiter reduziert werden, sagte Martin Ackermann, Präsident der wissenschaftlichen Taskforce des Bundes, am Dienstag vor den Bundeshausmedien. 

Deshalb brauche es weiter «den gleichen Geist wie über die Feiertage». Im Gegensatz zu den Erwartungen seien die Fallzahlen nach unten gegangen während und nach den Jahresend-Feiertagen. Die Bevölkerung in der Schweiz sei also sehr verantwortungsvoll mit den schwierigen Umständen umgegangen, würdigte Ackermann das Verhalten der Menschen.

Auswirkung vom Shutdown noch unklar

Der Anteil der britischen Mutation an der Gesamtzahl der Coronavirus-Ansteckungen liege derzeit bei zehn Prozent. Spätestens im März werde dieser Anteil bei 50 Prozent liegen. Ob die Gesamtzahl aller Ansteckungen dann zu- oder abnehme, sei aber offen.

Wie sich die Shutdown-Massnahmen des Bundesrates vom 18. Januar auswirken, könne derzeit noch nicht abgeschätzt werden, so Ackermann. Ob die Zahlen mittelfristig weiter sinken werden, hänge stark davon ab, ob es gelinge, den Anstieg der mutierten Varianten genügend zu bremsen.

R-Wert bei 0,93

Die Anzahl bestätigter Fälle über die letzten 14 Tage liege bei 374 pro 100’000 Einwohner, teilte die wissenschaftlicher Taskforce des Bundes am Dienstag mit. Die Positivitätsrate liege in demselben Zeitraum bei 11 Prozent. Die Schätzungen der effektiven Reproduktionszahl R betrage aufgrund der bestätigten Fälle 0,93 für die ganze Schweiz.

Über die letzten 14 Tage mussten durchschnittlich 310 -380 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen behandelt werden. Die Zahl der täglichen Todesfälle lag in demselben Zeitraum bei 32 – 61.

Trend stabil bis rückläufig

Seit Mitte Januar ging die Zahl bestätigter Fälle pro Woche um 20 Prozent zurück, die Hospitalisierungen um 35 Prozent und die Todesfälle um 17 Prozent.

In alle sieben Grossregionen der Schweiz sei der Trend stabil bis rückläufig, schreibt die Taskforce weiter.

6 Responses

  1. Warum das ganze Theater?
    Im K-Tipp (1 2021) steht:
    Grippe war für Ältere immer eine Gefahr.
    Todesfälle sind fast gleich hoch wie andere Jahre.
    Grippe gibt es komischerwise nicht mehr.nur noch Corona.
    Merkt Ihr was?

    1. Damit wir uns richtig verstehen:
      Es gibt eine Grippe.
      Diese ist ansteckend.
      Ältere Leute sind besonders gefährdet, daher sind in Altersheimen gewisse Vorsichtmasnahmen sinnvoll.
      Gesunde Leute unter 70 Jahre sterben nicht an dieser Grippe.
      Im März wurde gesagt, Masken würden nichts nützen, jetzt sind Masken (Bakterienschleudern) das Wundermittel.
      Ich lasse mich nicht gerne anlügen!

      1. Freie Schweizer!
        Findet ihr es in Ortnung, dass einer Familie mit 3 Kinder verboten wird jeglichen Besuch zu empfangen, und auf Besuch gehen dürfen sie auch nicht?
        Im Tankstellenshop dürfen Zigaretten verkauft werden, Mützen und Handschuhe nicht (pure DUMMHEIT).
        UNSERE KINDER DÜRFEN IN DER SCHULE KEIN LÄCHELN MEHR SEHEN, MASKE SEI DANK. Dieselbe Maske, die im März noch nichts nützte gemäss Bundesrat.

  2. Die Covid-19-Task-Force macht unsinnige Panikmache. Es stimmt nicht, dass wir die Ansteckungen senken müssen. Wir müssen gar nichts tun, oder einfach das, was wir bei Grippe immer getan haben. Die alten, schwachen Leute bleiben zu Hause (freiwillig) und die anderen Menschen leben das Leben wie immer. Dass die Massnahmen nichts bringen wird von Ackermann und Co verantwortungslos unter den Tisch gewischt. https://tkp.at/2021/01/11/stanford-studie-mit-top-medizin-wissenschaftler-ioannidis-zeigt-kei

  3. Maskentragen ist Irreführung. Die Menschen meinen, wir hätten eine ausserordentliche Situation. Die haben wir nicht. Die wird durch das Maskentragen suggeriert. Das ist Täuschung und Betrug was Martin Ackermann – maskentragend – hier macht!

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