21.12.2018 10:28
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
«Bauer, ledig, sucht...»: Der Anfang vom Ende und das Ende vom Anfang
Am Donnerstagabend heisst es «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Landwirtin Monika Helfer aus Courlevon FR kommentiert auch in Staffel 14 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

Heute ist der letzte Tag beim Bauer Martin. Er möchte seiner Marlies die Schweinefütterung näher bringen. Nach dem die Schweinebrühe fertig gemixt ist, läuft sie voll automatisch in den Futtertrog direkt zu den Mastschweinen. Martin probiert seine Futtermischung mit dem Finger und schleckt diesen genüsslich ab. Auch Marlies möchte probieren und streckt ihren Finger neben den Schweinen in den Futtertrog. Der Biertreber ist sehr dominant, was sich dann auch im Fleisch widerspiegelt. 

Auf der Terrasse wird es mit einem Glas Wein noch einmal romantisch. Martin gesteht ihr seine Liebe. Als Zeichen seiner Zuneigung übergibt er ihr seinen Haustür-Schlüssel. Seine Hofdame oder besser gesagt seine neue Freundin lässt ihren Gefühlen freien Lauf.  Auch bei Martin fliessen so einige Freudetränen.

Für Marlies geht es morgen in ihren Alltag zurück. Darum heisst es Kofferpacken. Als sie sich auf den Weg machen will, überreicht Martin ihr sogar den Schlüssel für sein 300 PS starkes Cabriolet. Freudig nimmt sie den Schlüssel entgegen. Bei diesen zweien hat es richtig gefunkt, es ist wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit, bis sie bei ihm einzieht. 

Abschätzung 

Peters konservative Einstellung ist Susanne ein Dorn im Auge. Sie sucht das Gespräch mit dem Bauern. Ohne lange zu zögern, erklärt sie, dass seine Art sehr abschätzend ist. Die „scharfe Katze“ empfand sie als sexistisch, auch der „Staubfänger“ nahm sie ihm übel. Peter findet, dass sie übertreibt. Er verteidigt sich und zählt auf, was er alles für sie gemacht hat. Doch das bringt auch nichts mehr. Für die zwei ist der Zug längst abgefahren und so ist es auch kein Wunder, dass Susanne ihre Sachen packt und auf den Zug geht. Wahrscheinlich auch besser so, denn zwischen ihnen glüht höchstens  noch der Ärger. 

Ab nach Hause

Auch bei Patrik und Nuria ist die Hofwoche vorbei. Nach dem sie bei den Schafen waren, gehen sie zum See, um dort noch einmal über ihre Gefühle zu sprechen. Beide sagen, dass sie eine unvergessliche Hofwoche verbrachten, auch das Wort „Seelenverwandt“ fällt mehrmals. Dennoch gibt es keinen Kuss, auch nicht, als sich Nuria mit dem Koffer in der einen Hand und in der andern die geschenkte Rose von Patrik verabschiedet. Die zwei bleiben weiterhin in Kontakt. Ich glaube, hier entwickelt sich eine tiefe Liebe, doch gut Ding muss Weile haben, genau so sehen es auch die Rocker. 

Hoch zu Ross

Priska möchte Anton überraschen. Da Anton der geborene Cowboy ist, möchte Priska, dass Anton mit ihr einen Ausritt macht. Anton ziert sich zuerst, doch nachdem er mit dem Pferd Fanny einen Kontakt aufbaute, wagt er doch noch den Sprung. Priska ist begeistert, wie gut sich Anton auf dem Pferderücken macht. Sie möchte, dass Anton ihr zwei Pferde kauft, damit sie jeden Tag seine Kühe von der Weide nach Hause treiben könnte.

Neben dem Reiten wird Anton auch auf Lasso werfen getestet. Priska zeigt ihm, wie es funktioniert, überreichte anschliessend das Lasso. Mit Angstperlen auf der Stirn versuchte er sein Glück und tatsächlich funktionierte es beim ersten Mal. Dies beeindruckt Priska sehr, so sehr, dass sie ihren Anton mit dem Lasso einfängt, zu sich zieht und ihn küsst. Anton ist sprichwörtlich gefesselt von dieser Frau, hoffen wir das Beste für die gemeinsame Zukunft. 

Alpenpanorama gegen Meerblick

Sepp ist mit seiner grossen Liebe Claudia in Portugal. Nach dem Flug beziehen sie das Ferienhaus. Ziemlich gross und luxuriös. Es stehen zwei Zimmer zur Auswahl. Sepp entschied sich für das kleine Zimmer, für ihn reiche das vollkommen.  Gemeinsam stechen sie auf See. Das Ziel ist es, Fische zu fangen. Der 70-Jährige, der zuvor nur Ziegen melkte, machte sich sehr gut und fing einen Fisch nach dem Andern. Im gefällt es, dennoch möchte er nicht regelmässig in die Ferien, denn er hat Angst, dass seine Ziegen ihn vergessen oder besser gesagt vermissen. 

Kasimir ist zurück

Der Liechtensteiner Kasimir möchte dieses Jahr noch einmal sein Glück versuchen. Marco Fritsche besucht ihn dafür. Zunächst will er einmal wissen, ob er alles noch einmal so machen würde wie vor drei Jahren. „Nein. Ich habe gelernt“, sagt er und er glaube nun zu wissen, was die Frauen wollen. 

Einen einzigen Brief erhielt der Junggeselle. Doch dieser stimmte vollkommen. Das vielversprechende Foto aber auch der liebevoll geschrieben Text überzeugen. Sie mag die Natur, hat selber auch Enten ist unternehmungslustig. Sie ist bereit für einen gemütlichen Grillabend, Ausgang, Wandern, Velo fahren oder auch Matratzensport. Ja genau, Sie haben richtig gelesen. Ich war schockiert darüber, Marco Fritsche findet es lustig und Kasimir ist erfreut darüber. Er hofft, dass Kathrin lieber heute als morgen kommt. Doch Marco bremst ihn wieder. 

Vor drei Jahren holte er seine Herzensdame mit einer pinken Limousine an. Dieses Mal soll es ein grüner Quad sein. Kathrin freute sich über diesen speziellen Empfang. Als sie Platz nimmt, betastete Kasimir sie schon das erste Mal an der Wade. Ihr gefällt es offenbar. Auch auf dem Hof legt der Bauer ein zünftiges Tempo ein. Fest im Arm, ja fast Hand in Hand schlenderten sie über seinen Hof. Der Liechtensteiner hat ein ordentliches Tempo drauf, ich hoffe das wird ihm nicht zum Verhängnis. 

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