6.09.2019 07:50
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
«Bauer, ledig, sucht...»: Der Sechser im Lotto
Am Donnerstagabend heisst es wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Landwirtin Monika Helfer aus Courlevon FR kommentiert auch in Staffel 15 die Sendung jeweils nach der Ausstrahlung in ihrem Blog.

Bei Hansueli spielt das Wetter verrückt. Darum muss im Eiltempo das Heu hinein. Bettina nimmt wie selbstverständlich den Rechen in die Hand und hilft fleissig mit. Unter den Bäumen kratzt sie mit seiner Mutter das dürre Heu hervor. 

Nachdem das Heu im Trocken ist, bereitet Bettina eine Schnitzeljagd vor. Mit Sägemehl und Brotstücken legt sie Hansueli die Fährte bis zur Schatztruhe. Dort drin liegt ein Zettel mit der Frage: Willst du mit mir gehen ja, nein oder vielleicht. Die Antwort ist natürlich ja. Nun ist es offiziell: Bettina und Hansueli sind ein frisch verliebtes Paar. Am Abend gehen sie zur Chorprobe. Dort stellt er sie als seine Freundin vor. 

Liebesferien in Rom 

Der Fischer Thierry ist zurück. Er überrascht Elisabeth mit einer Städtereise. Bei ihr in Winterthur trifft er auf seine potenzielle Schwiegermutter. Zusammen essen sie Kuchen, so wie es aussieht, mag sie ihn und gibt ihren Segen.

In Rom angekommen beziehen Elisabeth und Thierry die traumhafte Wohnung. Sogar eine Küche hat es, witzelt Thierry. Elisabeth möchte shoppen gehen. Vor allem für Thierry. Dieser ist ganz lässig in Badehose und Hawaii-Hemd unterwegs und das an einem Sonntag. Sie ist sehr modebewusst und wünscht sich, dass er auch ein wenig mehr Geschmack beweist. Thierry ist nur mit wenig Freude am Shoppen, denn er ist überzeugt, dass er hübsch genug ist. Immer wenn ich diesen zweien zuschaue, muss ich lachen, für mich sind sie einfach super. 

Hans und seine Vorlieben 

Hans erwartet heute seine zweite Hofdame Nadja. Mit vielen Küssen begrüsst er sie ordnungsgemäss. Die 39-jährige Lettin hat sehr viel Gepäck dabei. Zu Hause angekommen schreibt er ihren Namen an die Tafel. Hoffen wir mal, dass die Farbe von der überstrichenen Veronika schon wieder trocken ist. Für Hans wäre wahrscheinlich eine Magnettafel oder eine Pinwand besser.

Wie bei Hans üblich, bekommt  sie eine Musikeinlage. Dafür bekommt er einen Kuss. Anschliessend zeigt er das Schlafzimmer. Hans würde sich wünschen, dass sie bei ihm schläft, doch das möchte sie noch nicht. Sie will momentan für ihn die gute Hausfrau sein. Dafür hat sie sich sogar umgezogen. Ihren Kartoffelsalat mag Hans auf jeden Fall.

Auch Hans hat noch Futter auf dem Feld. Von Lettland her kennt sie es noch mit der Gabel und Rechen. Sie ist froh, dass nun die Technik diese Arbeit erledigt. Hans hat nebst dem schönen Haus auch einiges an Ländereien. Nadja fragt, ob Hans sich noch einen Erben wünscht. Er wäre auf jeden Fall nicht abgeneigt. Als es Feierabend gibt und sie auf der Terrasse ein Glas Sekt trinken, hat sich Nadja zum dritten Mal umgezogen. Sie wünscht sich, dass Hans den Schnauz abrasiert. Ob er das macht oder sie gehen muss? 

Wohnsituation wird zum Problem 

Heinz ist bereits im Stall, als Inge dazukommt. Sie hat schlecht geschlafen. Den Grund dafür will sie mit Heinz besprechen. Sie erklärt, dass die sehr spezielle Wohnsituation ihr zu schaffen macht.

 Heinz’ Schwester kommt vorbei, er erzählt ihr natürlich von diesen Problemen. Sie macht ihm Mut und sagt, dass er seine bereits bestehenden Baupläne zeigen soll. Inge hilft seiner Mutter Erika bei der Erdbeeren-Verarbeitung. Auch hier wird das Thema diskutiert. Die Mutter  würde sich freuen, wenn Inge bleiben würde und mit ihrem Sohn irgendwann mal einzieht. Das Kind würde sie behandeln als wäre es ihr eigener Enkel. Das freute Inge sehr. Ich habe den Eindruck, dass sie es probieren will und nicht einfach so schnell den Koffer packt. 

1, 2 oder 3

Andrea startet heute in die Hofwoche. Sie wohnt mit ihrer Kollegin in einer WG. Damit das „neue Liebespaar“ ungestört Zeit verbringen kann, reitet diese  mit ihrem Pferd für einige Tage weg. Nicht mit einem Pferd sondern mit einem PS starken Motorrad fährt Markus an. In der schönen und offenen Wohnung trinken er und Andrea einen Kaffee. Die Sympathie zwischen ihnen ist gut, es könnte klappen.

Nach der Stärkung fragt Andrea, wo Markus schlafen möchte. Er ist erstaunt, dass er mehr als eine Schlafmöglichkeit angeboten bekommt. Andrea bietet ihm an: erstens auf dem Sofa, zweitens im Bett ihrer Mitbewohnerin und drittens in ihrem Bett. Markus entschied sich für Nummer drei. Der Start ist somit geglückt.

Fenchel als Rache 

Martin arbeitet heute mit seiner Hofdame bei den Schweinen. Ohne zu zögern legt Melanie Hand an. Sie fragt ihren Bauern, ob er auch im Haushalt mithelfen würde. Für Martin ist das überhaupt kein Problem, er erledigt jede Hausarbeit. Für Melanie wird Martin je länger je mehr zum Traummann. Ein sogenannter Sechser im Lotto. Martin Mutter erntet Rhabarbern aus dem Garten, zusammen mit Melanie wird dieser zu einem Kuchen verarbeitet. Melanie will Martin noch eins auswischen. Dazu nimmt sie Fenchel und verarbeitet diesen zu einem Kuchen. Martin isst das kleine Stück nur wiederwillig auf. Was sich neckt das liebt sich? 

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