2.08.2019 11:18
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
TV
«Bauer, ledig, sucht…»: Durchzogene Bilanz von der Liebesfront
Am Donnerstagabend heisst es wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Landwirtin Monika Helfer aus Courlevon FR kommentiert auch in Staffel 15 die Sendung jeweils nach der Ausstrahlung in ihrem Blog.

Nach der ersten Nacht im Chalet, startet heute für die zwei angefressenen Pferdeliebhaber Roger und Stefanie die erste Reitstunde. Beide reiten Western, doch vor allem Roger hat mit seinem Pferd so einige Tricks auf Lager. Roger übergibt Stefanie sogar sein Pferd, damit sie diese Übungen auch ausprobieren kann. Nach der Reitstunde unterhalten sie sich.

Stefanie besitzt zwei Hunde und möchte diese nun abholen, damit Roger sie kennen lernt. Dies ist für Roger ein großer Knackpunkt, denn er mag keine Hunde und würde sie auch nie im Haus akzeptieren. Als Steffi dies hört, ist der Fall für sie klar. Das wird nichts. Auch Roger sagt, dass sich keine Gefühle bei ihm entwickeln und es somit besser wäre, die Hofwoche abzubrechen. Darum packt Stefanie kurzerhand ihre Habseligkeiten sowie ihr Pferd und reitet zurück in ihr altes Leben.

Trotz Liebeslied keine Gefühle 

Thomas möchte für seine Hofdame Christine ein traditionelles Hoffest geben. Dafür räumt er sein Schopf auf und stellt Tische und Bänke hinein. Damit seine Gäste nicht nur sitzen, sondern auch essen können, muss der Schweinebauer eines seiner Ferkel töten. Dafür benötigt er Christines Hilfe. Er möchte dass sie das Tier auswählt. Ohne zu zögern geht sie in den Schweinestall, als sie jedoch dann die kleinen, süssen Ferkel sieht, bringt sie es nicht über ihr Herz. So muss Thomas die Entscheidung treffen. Die Hofdame ist eine leidenschaftliche Sängerin, darum will sie nicht nur für ihren Bauern, sondern auch die anderen Gäste singen. Gefühlvoll singt sie. Doch bei Thomas ändert es nichts. Noch fehlenden die Gefühle.

Liebe geht übers Melkaggregat

Beim fleissigen Hans hat auch heute wieder früh der Wecker geläutet. Doch dieses Mal ist Simone auch mit von der Partie. Hans zeigt ihr, wie man richtig eine Kuh melkt und sie setzt das Gelernte geschickt um. Dies löst beim Bauern wahrscheinlich leichtes Herzflattern aus. Er ist begeistert und würde sich sehr freuen, wenn sie selbständig diese Arbeit erledigen könnte, damit er natürlich mehr Zeit für andere Arbeiten hätte.

Beim Kälbertränken kommt die Frage nach eventuellem Nachwuchs noch einmal auf, denn Hans wünschte sich gerne eine eigene Familie. Nach dem gemeinsamen Frühstück will Hans noch ein Feld mit Pflanzenschutzmitteln behandeln. Simone ist auch nicht untätig und bringt seinen Garten auf Vordermann. Sie ist zwar enttäuscht, dass sich der Bauer einfach so aus dem Staub macht. Dies ist Hans sogar bewusst und bringt ihr nach getaner Arbeit eine Glace in den Garten. Und zwar nur für sie. Simone schätzte es sehr.

Danach greift nun auch Hans nach einem Arbeitsgerät und beginnt fleissig zu jäten. Hans will sich doch noch von seiner romantischen Seite zeigen und bringt ein Kalb auf die Weide. Dieses Kalb darf nun Simone feierlich taufen. Mit der kleinen Helvetia sitzen sie nun im Gras, streicheln das Tier und genießen den romantischen Moment.

Wetten, Tanzen und Gummistiefel

Adrian ist wie immer bei seinen Lieblingen den Ziegen. Doch heute kommt sein zweiter Liebling in den Stall: Sabrina. Sie hilft Ädu bei der Stallarbeit. Das Füttern ist kein Problem. Beim Melken bekommt Sabrina einfach keine Milch aus der Ziege. Liebevoll zeigt er ihr den Trick. Ich muss sagen, Ädu spricht vielleicht ein wenig langsam, doch was raus kommt, passt wie die Faust aufs Auge. Auf der Weide wettet Sabrina mit ihrem Bauern. Wenn sie alle seine Ziegen beim Namen erkennt, darf sie sich was wünschen.

Als ob es ein Kinderspeil wäre, weiss sie jede der Ziegen beim Namen. Ädu muss nun ran, denn nun muss er seine Wettschulden einlösen: Tanzen. Nicht mit überaus viel Begeisterung, aber immerhin in den Gummistiefel schwenkt er nun das Tanzbein. So beim Zuschauen, habe ich das Gefühl, es gefällt ihm mit jeder Minute besser.  Und ich habe nun den Eindruck, dass das passen könnte.

Schlafzimmer nein / Küche ja 

Der stürmische Hans muss immer noch selber in seinem Zimmer schlafen. Für diese Zimmer ist es Veronika einfach noch zu früh. Heute möchte sie für ihren Bauern jedoch kochen. Gemeinsam gehen sie auf den Wochenmarkt. Hans probiert dort Käse und sagt nicht, wie das ein normaler Mensch tun würde, fein oder würzig. Nein, Hans kommt mit „der würde gut zu Erotik passen“.

Auch beim nächsten Stand ist Hans voll aktiv. Als sie jedoch zu einem Räucherstand kommen, wendet sich das Blatt. Veronika will Hans Haus ausräuchern, damit der Geist der unzählig vorhandenen Ex-Frauen stirbt. Zuhause angekommen steht schon wieder eine Frau in der Küche, zum Glück nicht eine Ex, sondern seine Schwester. Sie warnt Veronika vor ihrem Bruder, dass er ein Frauenheld sei und sie gut aufpassen müsse. Christine, die Schwester, mag Veronika, welche eine starke und reife Hofdame ist.

Darum nimmt sie sich ihren Bruder nochmals zur Brust. Sie erklärt ihm erneut, dass er nun endlich die Finger von anderen Frauen lassen soll. Hans‘ Antwort: „Aber Tanzen darf ich noch mit anderen Frauen?“ Seine stürmische Art und dass er nicht mehr lange warten will, lösen bei mir schlechte Gefühle aus. Ich bin nicht sicher, ob ein 64-jähriger Mann sich noch einmal um 180 Grad ändern kann? Auch Veronika nervt es immer mehr. Ob dies gut kommt?

Fisch, Fisch, Fisch 

Ja, die Fische spielen bei Thierry eine große Rolle. Bei seiner Hofdame Elisabeth jedoch weniger. Dennoch muss sie erneut in den Fischzuchtbetrieb. Sie fischen ganz romantisch die toten Fische aus dem Becken. Aber auch das Nachmittagsprogramm sieht fast gleich aus. Gemeinsam gehen sie angeln. Für Thierry ist dies die Erholung pur, doch seine Hofdame hat mittlerweile die Nase voll von Fischen.

 Als sie ihn fragt, was für ihn Romantik bedeutet, antwortet  er: „Ein Glas Wein.“ Dies kommt bei ihr weniger gut an, denn für sie ist Romantik vor allem Zweisamkeit. Zum Tagesabschluss laufen sie über eine Hängebrücke. Dort kann Thierry wieder punkten, denn er legte romantisch die Arme über ihre Schultern. Ob das reicht? Er darf auf jeden Fall die restliche Woche nicht wieder zu den Fischen. 


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