26.07.2019 06:02
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
«Bauer, ledig, sucht...»: Hans gibt Vollgas
Am Donnerstagabend heisst es wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Landwirtin Monika Helfer aus Courlevon FR kommentiert auch in Staffel 15 die Sendung jeweils nach der Ausstrahlung in ihrem Blog.

Er gibt Vollgas, sie bremst ab

Die erste Nacht verbrachte Veronika in ihrem eigenen Bett. Der Plan von Hans ging also nicht auf. Veronika findet ihren Hans nicht ihm Haus, somit bringt sie den Kaffee kurzerhand in den Stall. Voller Stolz zeigt er ihr seinen Maschinenpark. Wie immer gibt Hans Vollgas, doch Veronika bremst immer und immer wieder ab.

Hans ist jedes Mal sehr enttäuscht über die Abfuhr. Der musikalische Bauer will nun seine Hofdame in ein Tanzlokal ausführen. Da Veronika nicht weiss, welches Kleidungsstück am besten passt, fragt sie kurzerhand Hans. Er ist entzückt über die Auswahl. Er entscheidet sich für das wohl kürzeste Kleid. Am liebsten wäre Hans im Zimmer geblieben, doch Veronika schickt ihn hinaus, damit sie sich in Ruhe umziehen kann.

Als sie die Treppe hinunterkommt, ist er ganz entzückt. So sexy ist nur seine Veronika. Im Tanzlokal angekommen, wird er sofort von den anderen Frauen angesprochen. Veronika nimmt es sehr gelassen. Auch dann, als er nicht nur mit ihr, sondern mit ganz vielen Frauen tanzt. Im Interview sagt Veronika, dass es sie nicht stört, da sie keine eifersüchtige Frau ist. Doch ich denke, dass diese doch sehr offene Beziehung zu einem Problem werden kann. Ich wünsche mir, dass Hans auf die Ratschläge von seiner Schwester hört und in Zukunft nur noch eine Frau liebt.

Voll im Galopp Richtung Ziel?


Nach der ersten Nacht bei Roger will Stefanie schauen, ob nicht nur sie, sondern auch ihr Pferd gut geschlafen hat. Anschliessend gehen sie glücklich in Roger zweites Geschäft. Im Bestattungsunternehmen zeigt er ihr, wie man ein Sarg präpariert. Nach getaner Arbeit überrascht der Cowboy sein Cowgirl.

Die Pferde werden vorbereitet. Mit vollem Rucksack geht es los. Roger will mit ihr zu einem romantischen Chalet reiten und dort übernachten. Stefanie ist positiv überrascht. Sie mag das Haus. Als sie aber das Doppelbett entdeckt, ist sie jedoch weniger begeistert. Roger wäre gern im Galopp in die Beziehung reingeritten. Doch Stefanie bremst. Deshalb bietet Roger an, dass er auf dem Sofa schläft.

Innerlich hofft er, dass sie bei dem romantischen Essen ihre Meinung ändert. Ich habe jedoch das Gefühl, dass Stefanie einige negative Punkte stören. Das Wohnhaus ist ein Generationenhaus, Stefanie hat Angst, dass sie dadurch zu wenig Privatsphäre hat. Auch das Bestattungsunternehmen ist nicht alltäglich. Dieser Beruf ist sehr speziell, deshalb kann ich Steffi gut verstehen.

Neue Hofdame, neues Glück


Nach dem letzte Woche Adrian von seiner ersten Hofdame versetzt wurde, erwartet er heute seine neue Hofdame Sabrina. Frisch geduscht und ohne Bart empfängt er Sabrina standesgemäss mit seinen Ziegen. Würde es nach den Tieren gehen, wären sie vielleicht schon verheiratet.

Adrian erzählt, dass er wegen Gitzi-Geburten nur eine kurze Nacht hatte. Die tierliebe Hofdame will aus zuerst die süssen Babys sehen. Adrian merkt, wie sehr sie an den Tieren hängt. Sie bekommt von ihm die Erlaubnis, die süssen Zicklein zu taufen. Diese Geste schätzt sie sehr.

Anschliessend zeigt Ädu ihr seine kleine Junggesellenbude. Die kleine Aufmerksamkeit auf dem Bett, aber auch, dass sie sein Zimmer bekommt und er die nächsten Tage auf dem Sofa verbringt, freut sie. Ädu gibt sich wirklich viel Mühe, damit sich Sabrina bei ihm wohlfühlt.

Rosenkranz-Tattoo


Die erste Nacht verbrachte Christine bei Thomas, doch ein normales Frühstück gibt es nun nicht. Denn im Kühlschrank gibt es nebst Bier nicht viel mehr. Ausser eine Erdbeertorte. Und genau diese gibt es nun auch zum Frühstück. Mir hätte dies nichts ausgemacht. Ich liebe es, am nächsten Morgen Dessert-Resten zu essen. Für die Figur ist das vielleicht weniger gut.

Thomas besitzt eine grosse Obstanlage. Mit seinem Angestellten Fabian muss die heutige Bestellung gerüstet werden. Die Hofdame legt ebenfalls Hand an und fragt Fabian, wie Thomas als Chef so sei. Fabian hat nur gute Worte übrig. Das liegt vielleicht daran, dass sich Thomas nur 2 Meter entfernt befindet. Alle zusammen liefern sie die Äpfel in der Landi ab. Der Bauer nimmt jedoch nicht den schnellsten Weg nach Hause, sondern sucht sich ein schönes Plätzchen.

Gemeinsam reden sie über Gott und die Welt, doch romantisch ist die Stimmung nicht. Zuhause angekommen, regnet es und sie verbringen den restlichen Tag im Whirlpool. Ich schwitze schon nur beim Rumliegen vor dem TV, da es draussen so heiss ist und erst recht in unserer Dachwohnung. Spätestens hier merkt man, dass die Aufnahmen schon einige Wochen alt sind. Im warmen Bad erklärt Christine die Bedeutung ihrer Tattoos. Vor allem der Rosenkranz gefällt Thomas. Ob nur dieser oder doch das Gesamtpacket, wir werden es sehen. 

Keine Zeit

Morgenstund hat Gold im Mund, zumindest beim tüchtigen Hans. Gentlemanlike lässt er seine Simone ausschlafen. Es wäre aber nicht Hans, wenn er ihr nicht bereits die Arbeitskleidung hingestellt hätte und und ihr nicht einen Liebes-, sondern einen «Arbeitsbrief» verfasste: «Ich bin im Stall.» Ausgeschlafen und im Arbeitstenu geht Simone in den Stall. Dort unterhalten sie sich über Ferien. Wenn Hans frei macht, besucht er meistens Landwirtschaftsmessen. Diese Antwort begeistert Simone nicht gerade.

Und nun geht es aufs Feld. Das Heu liegt noch dort. Mit einem Doppelschwader fahren sie los. Trotz Zeitdruck darf seine Hofdame auch ans Steuer. Hans ist noch nicht ganz so begeistert. Doch auch er merkt, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Die Arbeit macht hungrig. Damit die zwei nicht verhungern, sorgt die Mutter von Hans. Er selber kocht nie. Für Simone ist dies schon speziell. Und als der Bauer sich nicht einmal Zeit für das Essen nimmt und immer nur am Natel ist, regt sie sich auf.

Zumindest das Telefon kann er doch für 5 Minuten weglegen, denkt sie sich. Simone ist gelernte Masseurin. Ihr Können will sie nun anwenden. Romantisch im Grünen massiert sie seinen Rücken. Doch nach einigen Minuten will Hans schon wieder weiter, denn die Arbeit ruft. Ich bekomme langsam meine Zweifel, ob Simone bei ihm glücklich wird. Mich würde sie auf jeden Fall mit einer so langen und intensiven Massage glücklich machen.

Vom Anfang bis zum Ende


Thierry will, dass seine Hofdame seinen Beruf nicht nur begutachtet, sondern auch mithilft. Zuerst schauen sie sich die kleinen Fischeier an. Doch dann muss sie vollen Einsatz zeigen. Darum steckt er sie in die langen Fischerhosen. Mit einem Gitter muss die Hofdame die Fische in die Ecke treiben. Anschliessend werden sie herausgefischt und kommen in den Schlachthof.

Ich staune, wie wacker sich die zierliche Elisabeth schlägt. Im Schlachthof werden die Fische betäubt, anschliessend getötet und dann ausgenommen. Elisabeth nimmt tatsächlich das Messer in die Hand und wagt es. Dass sie sich traut, lässt Thierrys Herz höherschlagen. Als sie ihn aber fragt, ob er es gut findet, dass die Fische getötet werden, antwortet er nicht so, wie sie es gerne möchte. Für Elisabeth ist ein Fisch immer noch ein Lebewessen. 

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