12.07.2019 11:00
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
TV
«Bauer, ledig, sucht...»: Hans liebt alle Frauen
Am Donnerstagabend heisst es wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Landwirtin Monika Helfer aus Courlevon FR kommentiert auch in Staffel 15 die Sendung jeweils nach der Ausstrahlung in ihrem Blog.

Nun ist es endlich wieder so weit. Ich, aber sicher auch ganz viele andere Fans, freuen sich sehr darauf, dass die neue, die 15. Staffel von „Bauer, ledig, sucht“ wieder startet. Nach 2 Stunden und 47 Minuten purer Bauernromantik, gehe ich glücklich ins Bett.

Der Frauenheld kriegt nie genug

Der wohl aussergewöhnlichste Bauer ist dieses Jahr Hans, 64 aus dem Kanton Bern. Der Frauenheld war schon zwei Mal verheiratet und hat schon unzählige Beziehungen hinter sich. Erst seit sieben Monaten ist er wieder Single. Christa Rigozzi übergibt ihm einen grossen Haufen Liebesbriefe. Hans ist begeistert und kann sich kaum entscheiden. Aber Rigozzai erklärt ihm die Spielregeln: nur zwei Frauen. Christa erkundigt sich, wieso die letzten Beziehungen nicht längerfristig waren. Er erzählt von seiner Leidenschaft, der Musik. Bei seinen Auftritten fiertet  er gerne und wahrscheinlich auch zu viel. Hans erzählt, dass er gerne Hautkontakt hat. Als Rigozzi nachhakt, gesteht Hans, dass er am liebsten zwei Mal am Tag Sex hätte. 

An der Stubete traf er dann Veronika 59 und Cessa 46. Hans gibt vollgas. Zuerst wollte er alle anwesenden Frauen mitnehmen und als der dann seine zwei Auserwählten findet, kann er seine Finger nicht von ihnen lassen. Er stellt sehr spezielle Fragen, die „beste “ war definitiv, ob die Damen mit ihm auch in einen Sexshop gehen würden? Sehr interessant war aber, dass er sich vergewissert, dass seine Auserwählte gut kochen und putzen kann. Hans möchte gern beide Frauen mit auf den Hof nehmen, doch da streikt Cessa. Ich war froh, dass endlich eine Dame seine stürmische Art bremst. Nach langem Hin-und-Her entscheidet er sich doch für die 59-jährige Veronika.

Der Schüchterne gibt den ersten Kuss

Der zweite Hans dieser Staffel ist komplett anders. Der 41-jährige Berner sucht eine Frau, die ihm bei der Hofarbeit hilft und mit ihm eine Familie gründet. Der sehr schüchterne Bauer hat zusätzlich viel Arbeit und somit keine Zeit für die Liebe. Als Rigozzi ihm seine Liebespost bringt ist leider nur ein Brief dabei, doch bis zur Stubete kommt ein weiterer dazu. Die gesellige Barbara 44 und die Deutsche Simone 44 quetschen den schüchternen Bauern auf der Kutschfahrt aus. Ich persönlich habe zwar das Gefühl, dass Hans eine „Arbeiterin“ sucht. „Kannst du Traktorfahren, den Stall machen?“ Aber auch Familiengründung steht zur Diskussion. Simone kann jede Fragen „richtig“ beantworten. Daher vermute ich, dass er sie nimmt und so kommt es auch. Doch Rigozzi will mehr, sie zwingt den Bauern, seine Auserwählten zu küssen.

Den richtigen Deckel gefunden 

Auch Hansueli 41 aus dem Kanton Bern hat ebenfalls seine Wahl getroffen. Er lädt die 43-jährige Bettina und die 31-jährige Marina ein. Der gelernte Zimmermann schnitz zwei schöne Holzherzen. Aber auch die Damen sind spendabel. Marina überreicht Kuchen, Bettina schenkt ihm eine Pfanne und den passenden Deckel dazu. Auch diese zwei Damen müssen die Kinderfrage beantworten. Marina wäre auch ohne Kinder glücklich. Bei Bettina sieht es schon anders aus, sie wäre bereit, ist jedoch nicht mehr die Jüngste. Auch Hansueli muss sich entscheiden und nimmt die sympathische Bettina. Sie kann ihr Glück kaum fassen und wirkt schon ziemlich verliebt. 

Wein, Pferde und ein Bestattungsunternehmen 

Roger 39 aus dem Baselbiet hat einen aussergewöhnlichen Betrieb. Neben Pferden besitzt er auch ein Bestattungsunternehmen. Seine zwei Damen Patricia und Stefanie sind beide leidenschaftliche Reiterinnen. Stefanie hat von Anfang an die Nase leicht vorn. Denn die zwei sind regelmässig an gleichen Reitturnieren. Auch bei den Gesprächen hatte ich das Gefühl, dass Stefanie besser punktet. Beim anschliessenden Bullenriding gewann ebenfalls Stefanie. Und letztendlich nahm er Stefanie.  

Cooler Hecht

Der jüngste dieses Jahr ist Thierry 25. Der aufgestellte Fischer besitzt zwar keine herzigen Kälber oder Pferde. Das will er auch gar nicht. Seine Frau soll ihn lieben und nicht seine Tiere. In Kandersteg an der Stubete begrüsst er die zierliche Elisabeth und die taffe Jasmin. Gemeinsam gings mit einem Boot auf den See. Wieder auf dem Land angekommen, hat Thierry ein paar Fragen vorbereitet. Jasmin stellt sich als „Reisefudlä“ und Elisabeth als sehr interessanten Typ heraus. Und genau dieser interessante Typ möchte Thierry näher kennenlernen.

Viele Liebesbriefe

Nicht nur einen Brief, sondern ein ganzer Sack voll bringt Marco Fritsche dem 33.jährigen Thomas. Nicht nur die Anzahl Briefe beeindrucken Marco, auch Thomas’ Haus ist sehr elegant. Denn im Wintergarten ist ein eingebauter Whirlpool. Dieser wird er wahrscheinlich auch in der Hofwoche ausnützen. Der Junggeselle hat zum Glück Unterstützung von seinen Schwestern bekommen, so kann er sich doch noch für zwei Frauen entscheiden. Sabrina ist 38 und zweifache Mutter sowie Christine 23. Die drei genossen den Tag, wie könnte es auch anders sein, neben einem Whirlpool. Auch er stellt die wahrscheinlich beliebteste Frage des Tages, der Kinderwunsch. Und diese Frage hilft ihm auch bei der Entscheidung. Denn er begründete seine Wahl, dass Christine um einiges jünger ist. Zum Sieg sprangen die zwei in den warmen Whirlpool. 

Die Ziegen entscheiden

Adrian 36 ebenfalls aus dem Bernbiet lebt momentan noch mit seien Ziegen auf dem Betrieb. Er sucht die Frau mit dem gewissen Etwas, aber auch tierlieb muss sie sein. Um dies zu testen, nimmt er einfach drei seiner Ziegen mit. Der schüchterne Ädu möchte, dass seine Ziegen ihm die Entscheidung abnehmen. Doch leider sind die Ziegen nicht so seriös, denn sie lassen sich von beiden Damen streicheln. So kommt es, dass sich der Bauer doch selber entscheiden muss. Er hat die Wahl zwischen Cornelia oder Nadine. Er entscheidet sich für Cornelia. Hoffen wir, dass die Ziegen mit dieser Entscheidung ebenfalls glücklich sind. 

Mexiko oder Schweiz

Der sechste und somit letzte Berner ist Martin. Der blonde 35-Jährige erfindet gern neue Sachen und bezeichnet sich selber als Daniel Düsentrieb. Bei Kaffee und Kuchen überbringt Fritsche die Liebespost. Martins Eltern wären froh, wenn die neue Frau zur Familie passte. In Kandersteg begrüsst Martin zum einen Alexa, eine Mexikanerin, und die Schweizerin Melanie. Alexa ist stark geschminkt und hat sogar Stiefel an, und zwar nicht solche, die ich jeden Tag an habe. Ob letztendlich das Outfit oder doch die schlechten Deutsche-Kenntnisse schuld waren, dass er sich gegen Alexa entschied?

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