31.08.2018 08:02
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
«Bauer, ledig, sucht...»: Kein Sex vor der Ehe
Am Donnerstagabend heisst es «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Landwirtin Monika Helfer aus Courlevon FR kommentiert auch in Staffel 14 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

Da die Leibesgeschichte von Peter und Martina so schön ist, geht es nun weiter. Die Begrüssung nach Martinas Ankunft ist wie immer sehr herzlich. Lang und innig ist die «Schmetterlingsumarmung». Doch die gute Stimmung wird wegen Martinas Glaube wieder angekratzt.

Martina möchte Peter näherkommen, deshalb organisierte sie eine Tango-Tanzstunde. Für den Anlass will sie passend gekleidet sein und hat dafür ein schönes, farbiges und tief ausgeschnittenes Kleid ausgewählt. Mit diesem reizenden Kleid wartet sie im Futtertenn des Stalls. Der Tanzlehrer Raphael kommt dazu. Er zeigt Peter, wie der dominante Tanz funktioniert.

Diese Nähe gefällt Martina. Peter spricht noch einmal das Thema körperliche Nähe an. Davon will Martina jedoch nichts wissen, denn solange die Deutsche nicht mit Peter verheiratet ist, will sie keine körperliche Beziehung, da dies der Glaube nicht zulässt.

Ich finde die Situation sehr speziell, der Glaube und die Heirat sind immer das wichtigste Thema. Doch noch nie wurde über die wahren Gefühle geredet. Auch geküsst wurde noch nie. Widerspricht Küssen vielleicht auch ihrem Glauben? Peter will sich nicht so sehr dem Glauben zuwenden, doch für Martina ist das die Bedingung. Denn sie behauptet, dass eine gute Ehe nur mit dem Glauben machbar ist. Für mich ist es nicht Gott, der eine gute Ehe ausmacht, sondern die intensive Liebe zum Partner. 

Strenge Bauernarbeit

Das Wetter macht in den Bündner Bergen mit, daher muss Georg sein Heu ins trockene bringen. Drei Hektaren liegen bereit.

Bettina hilft ihm gerne dabei. Wenn ich als Seeländerin das richtig verstanden habe, recht Bettina die ganze Zeit hinter dem Ladewagen her. Ob das wirtschaftlich viel Sinn ergibt, sei dahin gestellt. Die harte Arbeit gehört zur Landwirtschaft, das weiss Bettina und das schätzt Georg weiderum sehr, denn er will eine Frau, die anpacken kann. Dennoch verlangt Bettina, dass sich Georg auch einmal Zeit für sie nimmt, ob er dieses Versprechen einlöst? Noch ist die Hofwoche nicht vorüber. 

Ziegenstall für die Hofdame 

Der 28-jährige St. Galler Stefan erwartet heute seine Hofdame Michèle. Dafür fährt er grosses Geschütz auf. Stefan verlangt von seiner Hofdame, dass sie mit seinen grossen Hofmaschinen fährt. Ob das vielleicht doch nicht zu viel verlangt ist. Er sucht ja eine Frau fürs Herz und nicht für den Traktor, oder?

Zu Hause warten die vielleicht baldigen Schweigereltern. Die empfangen sie sehr freundlich. Auf dem Hof fühlt sich Michèle willkommen. Bis Stefan Michèle ihr Zimmer zeigt. Das ist nicht wie gewöhnlich im Wohnhaus, sondern im Ziegenstall. Auf dem Strohboden liegt ein Schlafsack. Michèle nimmt es gelassen und legt sich sogar hin. Humor hat sie, das gefällt Stefan, darum zeigt er ihr nun auch ihr richtiges Zimmer im Wohnhaus. 

Guten Morgen meine Traumfrau 

«Guten Morgen, meine Traumfrau», so begrüsste Mendi Karin. Beim gemeinsamen Blumenpflanzen flirtet der Cowboy intensiv. Karin fühlt sich wohl beim Bauern, auch mit seinem Team versteht sie sich bestens. Eine romantische Kutschfahrt durch das kleine Bergdorf steht nun auf dem Programm. Mendi flirtet während der ganzen Kutschfahrt, Karin erwidert dies, doch geküsst wird noch nicht.

Mit ihren zwei PS erreichen sie ihr Ziel. Bei seinen Kollegen angekommen gibt es zum Apéro ein Glas frische Milch. Coole Idee! Das sollte man öfter machen. Karin muss Mendis Freunden Auskunft geben. Es gefällt ihr im Engadin, auch Mendi und sein Team passen zu ihr. Noch ist nicht entschieden, doch ich habe ein gutes Gefühl. 

Flirten bei der Stallarbeit

Zusammen lesen Christian und Michaela das Horoskop. Dort drin steht, dass Michaela sich entspannen soll, doch das ist nichts Christians Plan. Er möchte heute mit ihr seine täglichen Stallarbeiten verrichten. Zusammen putzen sie die Krippe und geben den Kühen wieder Futter. Zu guter Letzt melken sie noch eine Kuh. Doch nicht wie jeder normale Bauer mit der Melkmaschine, sondern von Hand. Das ist garantiert nur für die Kamera. Denn der Kuh wird nur wenig Milch herausgezogen, dass sie garantiert weitertopft.

Nach der Stallarbeit, kommen Christians Kollegen. Im Hofeigenen Beizli verbringen sie gemütlich den Abend. Die Sympathie zwischen Christian und Michaela passt, doch ob es für einen langanhaltende Beziehung reicht? 

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE