16.10.2020 06:01
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
«Bauer, ledig, sucht...»: Pizza und strenge Schwiegermutter
Am Donnerstagabend hiess es wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Landwirtin Monika Helfer aus Courlevon FR kommentierte auch in Staffel 16 die Sendung jeweils nach der Ausstrahlung in ihrem Blog.

Marcel entführt heute Jasmin. Gute Schuhe braucht sie, mehr wollte er aber nicht verraten. Marcel packt den Rucksack und dann geht es los: in die Berge. Besser gesagt auf die Alp, auf der Marcel seine Schafe hat. Aber auch die zwei grossen Herdenhunde gehören ihm.

Das Panorama, die Schafe sowie die beeindruckenden grossen Hunde gefallen Jasmin. Beim gemeinsamen Picknick wird mal wieder heftig geflirtet. Diesmal wagt Marcel sogar den nächsten Schritt und nimmt ihre Hand. Nächste Woche liegt sicher der erste Kuss drin.

Schafe, Pizza und Tanzen

Antonys Schafe benötigen eine neue Weide. Die Hofdame Concetta und seine Tochter helfen ihm. Nachdem die Schafe in ihr neues Daheim gezogen sind, quetschte Concetta Antony aus. Seine letzte kurze Beziehung war vor einigen Monaten und nur von kurzer Dauer. Die Italienerin hingegen ist schon seit mehreren Jahren auf der Suche.

Sie möchte gerne selbstgemachte Pizza backen. Doch dafür muss sie zuerst die Mutter in Italien anrufen. Nachdem das Familienrezept durgegeben ist, kann es losgehen. Antonys Tochter knetet kräftig den Teig. Er muss nun eine Stunde ruhen. In dieser Zeit zeigt die Italienerin Antony einige Tanzschritte. Antony tanz nicht gerne, macht aber ihr zuliebe mit. Das Gute beim Tanzen ist, dass sie sich sehr nah kommen, zu einem Kuss kommt es trotzdem nicht.

Er hat die Hose an, doch sie sagt welche

Da Hansuelis Haus noch eine Baustelle ist, muss sich Annabelle im Nebenraum zurechtmachen. Hansueli ist in Topform und flirtet, was das Zeug hält. Seine Aussagen wirken, denn Annabelle wird fast rot.

Hansueli zeigt ihr das restliche Haus. Als er erzählt, dass fünf Kinderzimmer eingerechnet sind, schluckt die Blondine erstmal leer. Da gehen die Meinungen auseinander. Doch bevor gestritten werden kann, was ins Zimmer kommt, muss es zuerst mal fertig werden.

Annabelle ist gelernte Elektrikerin, das trifft sich gut. Hansueli kann ihre Hilfe gebrauchen. Auch ich hätte noch die ein oder andere Lampe, die auf eine Expertin wartet.

Nach getaner Arbeit gehen sie auf die Alp. Dort oben sind seine Ziegen und andere Tiere. Beim Gespräch kommt heraus, dass Annabelle seit über fünf Jahren allein ist, wahrscheinlich, weil sie einfach zu wählerisch ist. Sie gesteht aber, dass Hansueli sehr nah an ihr Wunschobjekt herankommt. Aber nicht nur die Ziegen, sondern auch die Eltern mögen die blonde taffe Frau. Nun muss nur noch der Bauer anbeissen. 

Die strenge Schwiegermutter

Der schüchterne Res nimmt allen Mut zusammen und redet viel mit seiner Hofdame Ruth. Sogar leichten Körperkontakt konnte er herstellen, beim Anprobieren der Stallstiefeln. Auch bei den Kälbern ist er sehr gesprächig.

Da das Wetter mitmacht, muss Res heute mähen. Mit dem Motormäher. Ruth ist ebenfalls gelernte Landwirtin und mäht mit der Sense am Zaun entlang. Nachdem alles erledigt ist, nehmen sich die zwei Hübschen kurz Zeit für eine Pause unter dem grossen Baum. Zu meinem Erstaunen unterhalten sie sich und schauen einander nicht nur an.

Ruth reist gern, Res jedoch hat noch nie in einem anderen Bett übernachtet. Er könnte sich aber vorstellen, für ein paar Tage nach Österreich zu gehen. Ich muss sagen, sie geben sich wirklich beide sehr Mühe, geniessen die Zeit unter dem Baum und ja, man kann sagen, auf ihre Art und Weise flirten sie auch.

Doch dann kommt Res’ Mutter. Sie zerstörte alles. „Schön habt ihr es gut, doch jetzt muss man arbeiten, also steht auf, zack, zack, hop, hop“. Nach dem Feldweibel-Ruf stehen sie auf. Ich hoffe, die Mutter nimmt sich in Zukunft mehr zurück.

Feuerwehrauto

Seit 15 Jahren ist Niklaus Single. Jetzt könnte sich das ändern. Denn die 42-jährige Heidi kommt zu ihm auf den Hof. Niklaus ist in der Feuerwehr tätig und holt sie standesgemäss mit der Drehleiter ab. Die Begrüssung ist sehr herzlich. Heidi verrät, dass sie früher auch einmal in der Feuerwehr war. Auch ich war einige Jahre in der Feuerwehr. Habe einiges gelernt, doch jetzt fehlt mir die Zeit, um die immer mehr werdenden Übungen zu erledigen.

Zu Hause angekommen schauen sie zuerst seinen Betrieb an. Nach der Besichtigung tischte Niklaus seine selbstgemachte kalte Platte auf, so geniessen sie den ersten gemeinsamen Abend. Am Morgen um fünf Uhr geht der Bauer melken. Doch Heidi soll zuerst einmal ausschlafen. Welch ein Gentleman.


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