9.08.2019 12:55
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
«Bauer, ledig, sucht...»: Romantik-Barometer steigt
Am Donnerstagabend heisst es wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Landwirtin Monika Helfer aus Courlevon FR kommentiert auch in Staffel 15 die Sendung jeweils nach der Ausstrahlung in ihrem Blog.

In der fünften Folge merkt man, wie sich bei den einen Bauern die ersten Schmetterlinge entwickeln und bei den andern das baldige Aus bevorsteht. 

Frühstück im Bett

Thierry will bei seiner Hofdame Elisabeth punkten und zaubert ihr ein grosses Frühstück. Er serviert es ganz romantisch mit Sekt ans Bett. Mit verliebten Augen essen sie die Lachsbrötchen. Nach der Stärkung will Elisabeth auch etwas von ihrem Leben preisgeben. Sie spielt Theater und zeigt ihr Talent, auch Thierry musste kurzerhand mitspielen.

Das Theater spielen macht hungrig. Darum möchte der Bauer seinen frisch geangelten Fisch vom Vortag zubereiten. Paniert soll der Fisch sein. Dafür benötigt man, Mehl, Ei, und Paniermehl. Doch in seinem Single-Haushalt gibt es kein Mehl. Also entschied Thierry sich, das Ei und Paniermehl zu mischen, was natürlich nicht gut herauskommt. Also muss er den Fisch abwaschen. Beim zweiten Anlauf benutzt er nur Paniermehl. Gewürzt wird nur mit Salz. Es ist das einzige Gewürz in seinem Haushalt.

Für mich als Hobby Köchin war es schmerzhaft, doch noch schlimmer fand ich es, als er beim Essen die feine panierte Haut einfach wegschmiss. Seine Hofdame kann ihm leider auch nicht helfen, da sie noch zu Hause wohnt und meist bekocht wird. 

Musik zum Frühstück 

Nicht mit einem Frühstück, sondern mit Musik weckt Hans seine Veronika. Bei ihr entwickeln sich die ersten Schmetterlinge, sie will mit ihm ein intensives Gespräch führen. Für Hans sieht die Situation leider anders aus. Bei ihm schwinden die Schmetterlinge, wenn er nicht bald an Veronika ran kann. Damit sich die zwei besser verstehen, kommt der Wahrsager Mike Shiva vorbei.

Er bestätigt, dass die zwei eigentlich zusammenpassen würden und er erklärt Hans, wieso sie etwas länger braucht. Damit sich Veronika bei Hans im Haus besser fühlt, will sie es mit den zuvor gekauften Räucherstäben ausräuchern. Hans glaubt nicht daran, hilft aber liebevoll mit. Für Veronika war das eine Wohltat, denn sie glaubt an dieses Ritual. 

Picknick für das Arbeitstier

Für den anderen Hans ist es ein spezieller Tag, denn er kümmert sich für einmal nicht um die Kühe, sondern um seine Hofdame Simone. Er will mit ihr eine Wanderung mit anschliessendem romantischem Picknick veranstalten. Standesgemäss geht es mit dem Traktor in den Wald. Von dort aus wandern sie vor allem an Hans‘ Feldern vorbei. Doch Hans lernt und schaut nur.

Das Picknick ist sehr romantisch. Hans hat neben dem Essen auch richtiges Besteck und Kerzen sowie Sekt mitgenommen. Beide geniessen die Zeit und lernen sich besser kennen.

Das Nachmittagsprogramm besteht dann aus Zäunen. Wenn Simone den Pfahl selbstständig einschlägt, darf sie sich etwas wünschen. Ihr Wunsch ist eine Rückenmassage. Seine Wettschulden ackert der Bauer auch ab und geniesst dabei sogar den Hautkontakt. Ein Gefühl sagt mir, dass es sogar ein Liebespaar aus ihnen geben könnte. 

Gibt Rauchen und vielleicht Zuause auf

Adrian trinkt mit der blonden Hofdame Sabrina eine Tasse Kaffee und raucht dabei eine Zigarette. Dies stört sie, so dass der verliebte Adrian ihr das Zigarettenpack übergibt. Nun kann sie bestimmen, wann er eine bekommt. Sabrinas Kinder sind noch schulpflichtig, darum kann sie in den nächsten Jahren nicht ihr Zuhause verlassen. Adrian antwortet nicht so typisch: Für die richtige Frau würde er sogar sein Zuhause verlassen.

Im Stall erzählt er, dass in der Nacht ein Mutterschaf gestorben ist. Darum muss das kleine Lamm nun von Hand aufgezogen werden. Diese Aufgabe übernimmt Sabrina nur zu gerne. Später kommen Ädus Kollegen. Zusammen Jassen sie. Adrian und Sabrina sind erfolgreiche Spielpartner. Sabrina fühlt sich wohl, aber auch fast überfordert. Hoffen wir mal, dass sie ihre Gefühle in den Griff bekommt. Und nicht nur Glück im Spiel hat. 

Einseitige Zuneigung

Nach dem gestrigen Hoffest räumt Thomas auf, dabei erhält er Unterstützung von Christine. Nach der Arbeit kommen Thomas‘ Nichten vorbei. Liebevoll kümmert sich Christine um die Kinder. Zusammen mit Thomas geht es zu den Ferkeln. Die süssen Tiere gefallen nicht nur den Kindern, sondern auch ihr. Beim Misten der grossen Mooren hatte sie schon mehr Respekt, dennoch bewältigt sie die Arbeit.

Christine mag Thomas und will mit Kerzen sein Herz im Whirlpool erobern. Doch das geht voll in die Hosen. Thomas will nicht zu ihr in die Wanne, auch sonst ist er relativ distanziert und fast ein wenig kalt zu ihr. Auch beim Fragespiel antwortet der Bauer aber Freude oder Interesse an ihr zeigt er kaum. So wie ich das sehe, wird aus diesen Zweien wahrscheinlich kein Liebespaar mehr. Schade eigentlich, doch da kann man nichts machen. 

Telefonanruf zum Glück?

Mit Stefanie klappte es leider nicht, da vor allem Roger ein Problem mit ihren Hunden hatte. Doch Roger ist weiterhin auf der Suche nach der grossen Liebe. An der Stubete ist neben Stefanie auch Patricia gewesen. Und genau dieser Frau ruft er nun an. Sie ist überrascht, entschied sich jedoch für ein paar Tage anzureisen. Ich bin jedoch leicht skeptisch. Denn sie ist ja eigentlich nur zweite Wahl, dies wird Patricia wahrscheinlich immer im Hinterkopf behalten. 

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