25.09.2020 06:01
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
«Bauer, ledig, sucht»: Von alten Zwetschgen und funkelnden Augen
Am Donnerstagabend hiess es wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Landwirtin Monika Helfer aus Courlevon FR kommentierte auch in Staffel 16 die Sendung jeweils nach der Ausstrahlung in ihrem Blog.

Roland zeigt Sandra seine wertvollsten Schätze. Diese liegen bei ihm im Keller. Es handelt sich um die Einmachgläser seiner verstorben Mutter. Und die sind ziemlich alt. Einige davon sind über 20 Jahre alt. Roland beschwert sich, dass die jungen Leute dieses Handwerk nicht mehr beherrschen.

Da muss ich Roland wiedersprechen. Ich liebe es, meine eigenes Gemüse und Früchte selbst zu verarbeiten.

Für Sandra öffnet er ein 38-jähriges Glas mit Zwetschgen.

Sandra ist sehr skeptisch, ob diese noch geniessbar sind? Auch ich bin nicht sicher, ob die noch schmecken. Das Dessert soll verfeinert werden, dazu schlägt Sandra Rahm, doch auf einmal ist die ganze Küche voll davon. Roland nimmt die  „Schweinerei“ ganz gelassen.

Die Turteltauben füttern sich sogar gegenseitig und dies trotz Corona. Nach diesem alten Dessert will Roland einen Campingausflug machen. Sandra ist sehr überrascht, doch letztlich geniesst sie den speziellen Abend. 

Wellness mal anders

Andreas hat Heu für seine Kühe gemäht. Nun ist es trocken und muss eingebracht werden. Mit einem Laubbläser zeigt Andreas seiner Rebekka, wie man damit umgehen muss. Als er sein Arbeitsgerät zurück erhält, wird er romantisch. Ein Herz bläst er ins Heu. Dafür erhält der Bauer einen Backenkuss.

Rebekka kühlt sich ihre Füsse im Brunnen. Mit dem Laubblässer will der Bauer ihr ein Wellness Programm bescheren. Doch das geht voll in die Hose, es spritze so stark, dass sie eine komplette Dusche bekommt.

Beim Essen kommt heraus, dass Rebekka auch kinderlos glücklich ist, Andreas hingegen träumt von einer eigenen Familie. Ich habe das Gefühl, dass Rebekkas Aussage den Bauern stört.  

Alpen-Romantik 

Die erste Nacht haben Andy und Karin hinter sich. Karin hat die Nacht nicht so harmonisch gefunden. Denn Andy hat extrem geschnarcht. Die Alpen-Romantik soll trotzdem weiter gehen, gemeinsam gehen sie zu den Mutterkühen. Die Tiere erkennen ihren Chef sofort.

Wenn er so über seine Tiere redet, merkt man, wie viel Liebe er in die Arbeit mit ihnen steckt. Hoffen wir, dass er auch für Karin so schwärmt. 

Liebe auf den ersten Blick?

Antony und seine Kinder arbeiten auf Hochtouren. Denn heute kommt die Hofdame Concetta. Die Kinder backen sogar Muffins. Es ist Familiensache, dass sie Concetta gemeinsam abholen. Die Hofdame freut sich über die ganze Familie, auch über den Blumenstrauss. Concetta schenkt dem Bauern ebenfalls eine Rose, die  besonders lange blühen soll, wie ihre Liebe?

Sie weiss genau, wie man Kinder für sich gewinnt: mit Geschenken. Auch der Papa bekommt einen grossen Korb mit italienischen Spezialitäten aus ihrer Heimat.

Den Abend lassen die zwei gemütlich bei einem Glas Wein ausklingen. Wenn man in ihre Augen schaut, habe ich das gefühlt, da funkelt was. 

Selbstständige Frau

Der Luzerner Marcel richte sein Zimmer für seine Hofdame Jasmin. Marcels Schwester gibt ihm den Hinweis, dass vielleicht eine Blume oder Schokolade sympathisch wären. Doch der kühle Bauer will das nicht. Ein Wunder, dass er den nächsten Tipp annimmt. Der Schokoladen Kuchen wurde in Herzform geschnitten.

Er  holt seine Hofdame nicht ab, weil er eine selbständige Frau sucht. Für die taffe Jasmin aus Kloten, die selber auf einem grossen Hof arbeitet, ist das überhaupt kein Problem. Die Hofbesichtigung des 8 ha grossen Schafbetriebs gefällt ihr. Hoffen wir, dass auch der Bauer punktet.

Hopf und Malz verloren

Da Markus nicht auf den Toff will, setzt Pia ihn heute auf ein PS starkes Pferd. Seine Begeisterung ist gleich null. Pia freute sich, dass er mit macht, doch als sie seine schlechte Laune bemerkt, sinkt auch ihre Stimmung. Ich persönlich würde mich riesig freuen, mal wieder an einem Sonntag einen schönen langen Ausritt zu unternehmen.

Doch Markus ist froh, dass er wieder runter darf. Pia ist zäh und gibt nicht auf, sie möchte Markus und dem Lamm eine kleine Glocke schenken. Auch hier zeigt Markus keine grossen Emotionen. Schade, für Pia ist die Heimreise wahrscheinlich die beste Option. 

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