19.07.2019 06:02
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
15. Staffel
«Bauer, ledig, sucht...»: Von Casanovas, Cowboys und Pechvögeln
Am Donnerstagabend heisst es wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Landwirtin Monika Helfer aus Courlevon FR kommentiert auch in Staffel 15 die Sendung jeweils nach der Ausstrahlung in ihrem Blog.

Letzte Woche waren die Bauern noch an der Stubete. Nach der Entscheidung geht es nun los mit der arbeitsintensiven Hofwoche. Zumindest beim tüchtigen Hans, 41. Er erwartet heute seine auserwählte Simone. Sie reist von weit her, nämlich aus Deutschland. Da könnte es sein, dass sie sich nach der langen Reise zuerst einmal erholen möchte. Doch da hat sie sich den falschen Bauern geangelt. Denn Hans kommt ganz „romantisch“ im Arbeitstenü und dem arbeitsbereiten Traktor. Der Koffer wird schnell weggeräumt und es geht ab aufs Feld.

Ich verstehe Hans komplett, wenn das Wetter stimmt und Heu am Boden ist, dann muss man dies erledigen. Wenigstens ein Strauss Blumen wäre allerdings drin gelegen. Simone nimmt es sehr gelassen, was Hans letzte Freundin nicht machte und wieder ging.

Auf dem Hof angekommen darf Simone auch ans Steuer, jedoch nur, damit Hans sieht ob die Sitzeinstellung auf dem Traktor auch passt. Sie benötigt keine andere Sitzeinstellung, das freut Hans sehr. Denn er hasst es, jedes Mal den Sitz anders einzustellen, was ihm wertvolle Zeit kostet.

Hans zeigt ihr sein Haus und erklärt stolz, dass er extra für sie ein neues Bett gekauft hat. Auch der Rest des Hofs wird begutachtet. Simone merkt, dass Hans’ Tage lang sind und diese Woche wahrscheinlich mehr eine Arbeits- als eine Ferienwoche ist. Ich hoffe schon, dass Hans merkt, dass Simone nicht nur für die Arbeit sondern vor allem für ihn diesen weiten Weg auf sich genommen hat. 

Happy Birthday

Fischer Thierry erwartet heute seine Hofdame. Das alleine ist schon ein spezieller Tag, doch Elisabeth hat sogar noch Geburtstag. Er will, dass dieser Tag etwas ganz Besonders ist und schmückt den Pickup mit Luftballons. Neben einem grossen Blumenstrass sind auch Pralinen und eine Flasche Sekt dabei. Sein Kollege hilft ihm dabei und will wissen, wie Elisabet so aussieht. „Blond “ erzählt der aufgeregte Bauer. Doch blond ist seine Auserwählte eigentlich nicht, höchstens hellbraun.

Am Bahnhof angekommen begrüsst er sie liebevoll. Sie ist begeistert von dem Spezial-Transport. Damit Elisabeth nicht verhungert, hat er eine coole Überraschung. Es geht zum Grillen. Der Lachs kommt selbstverständlich aus seiner Produktion. Thierry erkundigt sich nach ihre Fisch-Kenntnissen. So viel Fisch isst sie nicht und was es ist, weiss sie auch nicht. Für Thierry ist das ein kleiner Schock. Ich hätte aber auch nicht mehr gewusst als seine Hofdame. Zuhause angekommen zeigt er ihr, wo sie schlafen kann. Er hat ihr extra sein Schlafzimmer überlassen. Sie möchte sich aber lieber das Zimmer verdienen und fordert ihn zu einer Partie Darts. Thierry gewinnt diese und hat nun Anrecht auf das Zimmer, doch so ist er nicht und „schenkt“ ihr sein Zimmer erneut. 

Casanova erhält Besuch 

Casanova Hans richtet das Zimmer her, natürlich darf Massageöl nicht fehlen. Seine Schwester Christine kommt, um nach dem Rechten zu sehen. Sie erklärt ihm, dass diesmal Schluss sei und dass er sich endlich einmal zusammenreisen muss. Dass er nur eine Frau braucht und diese nicht immer gerade so schnell „begrabschen“ soll.

Doch Hans will nichts davon wissen, er hofft inständig darauf, dass die Hofdame nur eine Nacht oder am besten keine in diesen Zimmer ist und sofort zu ihm kommt.

Casanovamässig holt er sie auf einem geschmückten Wagen vom Bahnhof ab. Oben drauf ist eine Hollywoodschaukel. Veronika ist begeistert, als sie dieses spezielle Gefährt entdeckt. Vor lauter flirten hat Hans fast den Koffer vergessen. Als Veronika auf der Schaukel Platz nimmt, rutschte Hans ganz nah zu ihr und legte sofort die Hand auf die Oberschenkel. Sie musste seine Hand mit ihrer Hand entgegen halten, damit die Hände nicht noch weiter nach oben rutschten. An der Haustür hat er eine Tafel mit seinen und ihrem Namen aufgemacht. Diese Geste findet Veronika extrem süss. Auch ihr Zimmer gefällt ihr, ebenso das Massageöl. Er bietet ihr an, dass sie die Nacht auch bei ihm verbringen kann, falls sie kalt hätte. Doch auf dieses Angebot geht sie nicht ein. Den Abend verbringen sie musikalisch, dank Hans.

Pferde soweit das Auge reicht

Auch Roger bekommt Besuch. Darum bringt er sein Zimmer auf Vordermann. Das Bett bekommt einen frischen Pferdeanzug. Aber auch die kahlen Wände werden geschmückt mit einem Bild von sich. Nach dem das Zimmer bereit gebracht wurde, geht es weiter zu seinem Outfit. 

Cowboymässig verlässt er das Haus mit dem geschmückten Pferd, denn seine Hofdame Stefanie reist ebenfalls mit dem eigenen Pferd an. Sie freut sich sehr, als sie ihren Prinzen hoch zu Ross mit einem dicken Blumenstrauss entdeckt. Zusammen reiten sie zum Hof, wo sie die Pferde in Einzelboxen versorgen. Stefanie gibt das okay für die nächsten paar Tage, doch ihr Pferd soll nicht ein Leben lang so leben. Hier könnte es bei einer allfälligen Beziehung zu einem Problem kommen.

Auch sie bekommt ein Rundgang durchs Haus. Steffi ist leicht geschockt, denn überall hängen Bilder von Roger, zudem ist der Stil leicht altmodisch. Ich bin gespannt, wie es bei ihnen weiter geht.

Crazy Thomas erwartet Besuch 

Der Mitarbeiter von Thomas schaut, dass das Auto vom Chef tipptopp sauber ist, denn heute kommt die Hofdame Christine. Mit dem sauberen Cabriolet geht es zum Bahnhof, wo seine Ausserwählte schon wartet. Christine erklärt ihm von Anfang an, dass diese Saumode aufhören müsse, denn eine Dame lasse man nicht warten.

Auf dem Hof angekommen bekommt auch sie einen Rundgang. Das grosse Wohnhaus gefällt ihr schon. Vor allem der Whirlpool hat es ihr angetan. Sie will wissen, wie viele Frauen schon dort drin waren, doch Thomas gibt keine Auskunft, denn dies sei die Vergangenheit. Der Crazy Bauer holt im Kühlschrank zwei Bier heraus. Da entdeckt Christine, dass dieser ansonsten leer ist. Er kocht für sich alleine nicht gerne. Christine möchte dies in dieser Woche gern ändern. Ein leerer Kühlschrank wäre für mich Horror. Ich liebe es, alles zu Hause zu haben und nach Lust und Laune zu kochen. 

Pechvogel oder Fremdgeher

Der Berner Adrian ist noch beschäftig mit Heuen, doch er muss sich beeilen, denn heute reist Cornelia an. Schnell legt er noch ein paar Süssigkeiten hin, damit seine Hofdame auch was zu essen bekommt. Mit seinen Ziegen macht er sich auf den Weg. Er wartet und wartet, doch seine Ausserwählte erscheint einfach nicht. Ädu hat sich an dieses Ereignis schon gewohnt, denn er wurde in der Vergangenheit mehrmals stehen gelassen. Das finde ich sehr tragisch und auch traurig.

Marco Fritsche will, dass auch Ädu glücklich wird und reist zu ihm. Er bietet an, dass er ihm die Liebespost wieder überreicht. Doch das will der Bauer gar nicht. Er möchte, dass Sabrina kommt. An der Stubete hatte er auf einmal nur noch Augen für die von Thomas nicht ausgewählte Sabrina. Als ich dies so hörte, wurde aus dem Pechvogel auf einmal ein Fremdgeher. Ich vermute, dass Cornelia dies auch mitbekommen hat und sie deswegen nicht anreisen wollte. Vollkommen zurecht, wie ich finde.

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