7.12.2018 09:56
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
«Bauer, ledig, sucht...»: Von Kaffeetassen, Würsten und einer Liebesnacht
Am Donnerstagabend heisst es «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Landwirtin Monika Helfer aus Courlevon FR kommentiert auch in Staffel 14 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

Gerade einmal fünf Tage sind die frisch verliebten Erich und seine Christina getrennt gewesen. Jetzt hat die Blondine einige Tage frei und möchte diese bei ihrem Liebsten verbringen. Christina hat eine Überraschung für die gemeinsame Zukunft im Kofferraum. Neben Kaffeetassen ist auch ein Kühlschrank dabei, denn Erichs Wohnung ist immer noch im Rohbau.

Gerade erledigt er noch einige Arbeiten an der Dachwohnung. Dafür benötigt er die Hilfe von seiner Hofdame. Sein handwerkliches Talent beeindruckt die Dame. Es ist ein grosser Vorteil für den eigenen Nestbau.  Da Erichs Sohn dieses Wochenende bei ihm ist, darf Christina in Erichs Doppelbett. Noch ist nicht entschieden, wer auf welcher Seite schläft, definitiv ist jedoch, dass es die erste gemeinsame Nacht wird.

Verträge unterschrieben

Martin möchte sein Bierschwein bekannter machen. Dafür hat er zwei neue Bratwürste erfunden. Mit seiner Hofdame Marlies werden die verschiedenen Würste gegrillt und verkostest sowie entscheiden, welche Wurst anschliessend auf den Markt kommt.Vor allem die erste Wurst hat es Marlies angetan. Zusammen fahren sie zur Grossmetzgerei Spahni, um dort die Entscheidung sowie die Verträge abzuschliessen. Marlies, die tagtäglich im Marketing Bereich zu tun hat, unterstützt ihren Liebsten bei diesen harten Verhandlungen.

Nach dem erfolgreichen Tag, lädt Martin seinen Schatz zu einem Glas Wein ein. Mit romantischer Musik rundet der Gentleman den Tag ab, diese Geste rührt Marliese zu tränen. Die zwei Unternehmer passen wirklich gut zusammen, nicht nur im Geschäft, sondern auch im Privaten. 

Mittelalterküche

Patrik zeigt seiner Hofdame Nuria wie man Blacken sticht. Mit dem Blackeneisen tritt er kräftig zu. Diese Kraft beeindruckt Nuria. Es hat noch weitere Blacken, doch diese sind für die Hofdame. Kräftig probiert sie ihr Glück. Mit Patriks Hilfe klappt es dann. Ich bin beeindruckt: Wer zusammen Blacken sticht und das als romantisch abstempelt, ist eindeutig frisch verliebt.

Für die Verliebten gibt es aber noch mehr als nur Unkräuter. Zusammen besuchen sie ein Schloss. In der alten Schlossküche soll ein feines Menü gekocht werden, doch dafür braucht es zuerst einmal Holz. Kräftig legt Patrik los. Als der Korb voll ist, kann es endlich losgehen. Kräftig feuern sie ein, so sehr, dass sie vor lauter Rauch kam was sehen, geschweige denn kochen können. Dennoch klappte alles und gemeinsamen geniessen sie das Essen.

Die Meta-Musik-Fans passen wirklich gut zusammen, es ist beeindruckend, wie viele Gemeinsamkeiten sie haben. Das kann nur gut kommen. 

«Scharfe Taube»

Trotz vielversprechender Hofwoche klappte es bei Peter und Bettina nicht. Doch dies ist kein Grund nicht weiterhin an die Liebe zu glauben. Darum kommt Marco Fritsche mit einer Handvoll Briefen zu Peter. Gemeinsam stöbern sie in der Liebespost umher. Vor allem ein Brief oder besser gesagt eine Fotogalerie gefällt Peter. Trotz des Alters von 54 ist sie immer noch jung und frisch geblieben. Letztendlich entschied sich Peter für diese „scharfe Tuubä“. 

Mit dem Velo halt der sportliche Peter seine Hofdame Susanne ab. Die spritzige Idee hat jedoch ein Haken. Wohin mit dem Gepäck? Letztlich klappe es doch. Neben ihrem Gepäck hat sie auch einen Korb voller Kürbis dabei. Mit dem möchte sie Peter Haus stilvoll dekorieren. Peter mag diese „Staubfänger“ nicht, dennoch duldet er ihre Handlungen. Ich hoffe, mit seiner Aussage hat er seine Hofdame Susanne nicht zu sehr verletzt. Ansonsten muss Marco Fritsche noch ein weiteres Mal kommen.

Wilhelm Tell und Cowboy

Priska malt für ihren Hofherrn ein Bild, darauf sind zwei Wölfe. Dies soll ihre jetzige Situation ausdrücken. Ebenfalls hat sie Zukunftskarten mit dabei. Als Dank für ihre Aufmerksamkeit gibt Anton ihr den allerersten Kuss. Der Cowboy hat eine weitere Überraschung. Mit Pfeil und Bogen wollen sie die Äpfel abschiessen. Als Belohnung gibt es nochmal einen Kuss. Nur knappt gewinnt Anton und fordert sofort einen Sieger Preis ein.

Da Priska schon einmal für längere Zeit in den USA lebte, fragt der führsorgliche Anton, ob sie wieder auswandern möchte. Wenn Anton ein Pferd für seine neue Liebe kaufen würde, würde sich Priska fast wie in den USA fühlen und würde bei ihm bleiben. Die zwei wirken für mich wie ein sehr spezielles Paar, mit ihren Rauchritualen und Zukunftskarten. Doch sie schweben auf der gleichen Wellenlänge und letztendlich muss es nur für die zwei passen.

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