Freitag, 15. Januar 2021
19.08.2011 06:30
Blog zur Sendung

«Bauer, ledig, sucht…»: Wer die Wahl hat, hat die Qual

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Von: Therese Krähenbühl

Die siebte Staffel von «Bauer, ledig, sucht…» ist gestartet. Bloggerin Therese Krähenbühl kommentiert die Sendung in ihrem Blog jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend auf dem Fernsehsender 3 +.

Auf ein Neues heisst es bei Bauer ledig sucht. Die siebte Staffel verspricht wieder viel Romantik und Herzschmerz. Das geht schon bei der Auswahl der Damen für die Stubete in Kandersteg los. Christa Rigozzi und Marco Fritsche überbringen den Kandidaten am Anfang der Sendung die Briefe der Bewerberinnen.

Erich aus dem Graubünden erhält von einer Bewerberin sogar ein wirklich schönes, selbstgemaltes Bild. Doch bereits im Vorfeld hat es ihm der Name einer Kandidatin besonders angetan. Emanuelle heisst sie und Erich macht die hübsche Brünette bei der Stubete prompt zu seiner Hofdame. Wahrscheinlich liegt das nicht nur an ihrem Namen, sondern auch daran, dass sie Erich selber ein Lied gedichtet hat. Sie singt für ihn Mani Matters „Zündhölzli“ mit eigenem Text. Zumindest Erichs Kopf entzündet sich dabei gewaltig. Voller Verlegenheit wechselt sein Gesicht die Farbe von normal, zu zartrosa und dann zu burgunderrot. Die zwei Süssen haben grosses Potential, auf sie freue ich mich schon jetzt.

Einige Kandidatinnen versuchen vor allem mit sinnlichen Bewerbungsfotos zu punkten. Besonders  Familienvater Paul ist davon angetan. Hat er doch schon im Vorfeld verkündet, dass er vor allem eine hübsche Frau suche. Bei der Stubete wird schnell deutlich, welchen Typ er bevorzugt. Seine beiden Kandidatinnen Sylvia und Magie könnten vom Aussehen her Schwestern sein. Paul entscheidet sich für Magie und Sylvia ist ihre Endtäuschung darüber deutlich anzusehen. Trotzdem, ein Hintertürchen hält sich Paul offen: Bereits vor der Entscheidung will er von den beiden Frauen wissen, ob diejenige, für die er sich nicht entscheidet, allenfalls auch noch zu ihm kommen würde, wenn es mit der Hofdame nicht klappen sollte. Bei der Stubete sind Paul und Magie aber schon voll bei der Sache und können die Finger nicht voneinander lassen. Wenn das so weiter geht, erübrigt sich dann wohl Plan-B.

Ganz ein Schlauer ist auch der 30-jährige Peter. Er hat gleich drei Damen zur Stubete eingeladen. Zwei Claudias und eine Kathrin. Um sie zu testen schickt er die Drei unter anderem in den eiskalten Oeschinensee zum Baden. Während sich Claudia-Eins und Kathrin brav in die Fluten stürzen, verweigert sich Claudia-Zwei und nutzt die Gunst der Stunde um mit Peter alleine zu sein. Ihr Plan scheint aufzugehen und Peter lädt sie zusammen mit ihrer Namensbase auf den Hof ein. Ich habe aber den Eindruck, dass da die Würfel schon gefallen sind und Peter sich für Claudia-Zwei entscheiden wird. Scheinbar will er einfach noch ein bisschen mit seiner Beute spielen.

Kurt, der bisher noch nie eine Freundin hatte, tut sich mit der Entscheidung ebenfalls schwer und nimmt deshalb auch gleich beide Kandidatinnen Daniela und Irene mit auf den Hof. Dagegen ist der junge Florian aus dem Graubünden entscheidungsfreudiger. Er möchte mit Fabienne die Hofwoche verbringen: „Ich habe sie eingeladen, weil ich mich in ihre schönen Augen verliebt habe“, schwärmt der Jungbauer.

Der redselige Romantiker Armin möchte damit beginnen, seine eigene Liebesgeschichte zu schreiben. Die weibliche Hauptrolle soll dabei  Beatrice spielen, die seine Einladung auf den Hof mit einem strahlenden Lächeln annimmt. Als Dank singt ihr Armin dann auch noch „Ewegi Liebi“. Bei mir persönlich hätte dieser Gesangsbeitrag der ewigen Liebe wohl eher geschadet. Aber Beatrice scheint es zu gefallen.

 Sexy Seraina findet es schwierig sich für einen Kandidaten zu entscheiden. „Man müsste sie zusammenschmelzen können“, meint sie. Weil das aber nicht geht, überlässt sie die Entscheidung schlussendlich dem Zufall und bestimmt per Abzählvers, wer ihr Hofherr wird. Landschaftsgärtner Matthias ist der Glückliche. Aber die Idee mit dem Männerschmelzen finde ich super. Sollte es für Seraina mit Matthias nicht klappen, kann sie ja in eine neue Technologie investieren, die das möglich machen würde.

Werner muss sich gar nicht erst entscheiden, weil eine seiner Kandidatinnen einen Rückzieher macht. Seine Wahl wäre vermutlich sowieso auf die fröhliche Nicole gefallen, mit der er bei der Stubete bereits ausgelassen tanzt.

Der Einzige, der bei der Stubete leer ausgeht ist Walter. Das Ganze werde ihm zu viel, erklärt er und fährt Nachhause, ohne seine Kandidatinnen überhaupt gesehen zu haben.

Meine Bauernregel zu dieser Sendung lautet daher:
Kriegt der Bauer Muffensausen, muss er weiter alleine hausen. Ist sein Herz voll mit frohem Mut, kommt es mit der Liebe gut.

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