Samstag, 27. Februar 2021
27.07.2012 06:21
Blog zur Sendung

«Bauer, ledig, sucht…»: Wer seine Söhne liebt, verkuppelt sie…

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Von: Therese Krähenbühl

Die achte Staffel von «Bauer, ledig, sucht…» ist im Gange. Bloggerin Therese Krähenbühl kommentiert die Sendung jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstag- abend auf dem Fernsehsender 3 +.

Lang ersehnt und erwartet geht es diese Woche endlich mit der achten Staffel „Bauer, ledig, sucht“ los. Die Teilnehmer wurden ja bereits am Ende der letzten Staffel ausführlich vorgestellt. Umso gespannter habe ich darauf gewartet, welche Hofdamen sich zu den Herren gesellen werden.

Beginnen wir also gleich mit meinen zwei Lieblingen, die bei der Damenwahl zuerst etwas die Sorgenkinder waren. Besser gesagt hatten die beiden Brüder Fabian und Stephan aus dem Jura gar keine Wahl, weil sich für Fabian zuerst nur eine und für Stephan gar keine Frau gemeldet hat. Das Schicksal meinte es dann doch noch gut und hat auch Stephan den Brief einer Dame beschert.

Bei der Stubete in Kandersteg begegnen sich die Vier dann zum ersten Mal und obwohl die jungen Herren noch etwas schüchtern sind, scheint es zu harmonieren. Schon bald erklärt Stephan strahlend, dass seine Melanie ein schönes Lachen habe. „Ja sie isch e Liebi“, meint er dann auch noch. Fabian zeigt sich dann leider etwas undiplomatisch, als seine Chantal wissen will, warum er sie eingeladen habe. „Ja, es hat sich sonst halt keine gemeldet“, erklärt Fabian Chantal. Weisst du lieber Fabian, der Liebe Willen darf man manchmal auch etwas flunkern. Oder vielleicht währt ehrlich ja dann doch am längsten. Also bleib wie du bist Fabian.

Angemeldet hat die zwei übrigens ihr Herr Papa, der schon die Mutter von Fabian und Stephan bei einer Bauerkuppelsendung am Fernsehen kennen gelernt hat. Das nenne ich noch Vaterliebe. Hoffen wir, dass es den Söhnen ebenso wohl ergeht.

Auch auf die Damen vom Hansueli war ich sehr gespannt. Rosmarie und Maria buhlen wie wild um Hansueli und beschenken ihn mit Schoggi, Wein und sogar mit einer Kuhglocke. Das Rennen macht dann Maria.
Ein weiterer Kandidat im Kreise der Jungbauern ist Philippe. Mit Ansh und Jasmin hat er die Qual der Wahl und damit er sie besser kennen lernen kann, geht er mit ihnen an den Oeschinensee eine Bootstour machen. Das heisst, die Damen rudern und er fragt sie aus. Entscheiden tut er sich dann für die etwas zurückhaltendere Ansh. Jasmin nimmt es sportlich und gönnt ihrer Konkurrentin den Sieg.

Gleich drei Damen zur Auswahl hat sich der Noldi eingeladen. Er sitzt mit ihnen im Gras und bekommt von allen drei Massageöl geschenkt, weil er in seinem Vorstellungsvideo sein Können als Masseur angepriesen hat. „Ich habe so viele Bewerbungen bekommen, da musste ich einfach drei Damen einladen“, erklärt der Noldi übrigens noch voller Überzeugung. Obwohl diese Taktik bei anderen in der Vergangenheit auch schon in die Hosen ging, klappt es bei Noldi. Die Damen bleiben friedlich, auch als er sich für Michelle entscheidet und die zwei anderen wollen das holde Paar sogar auf dem Hof besuchen gehen.

Hans, der Bauer vom Brienzersee, zieht es zur Damenauswahl ebenfalls ans Wasser – an den Oeschinensee. Dort will er mit den Damen ein Bedli zwicken. Nur eine der Damen, die Esther, macht mit und springt tapfer in den kalten Bergsee. Ihr Einsatz zahlt sich aus und Hans lädt sie zu sich auf den Hof ein.

Ein interessantes Gespann sind auch Silvio und seine zwei Damen. Er lässt sie Seilziehen und entscheidet sich dann auch prompt für die Sportlehrerin Petra, die den Wettkampf gewinnt.

Zur Auswahl seiner Hofdame schwingt Ivo, der Bauer aus dem Bündnerland, mit seinen Kandidatinnen das Tanzbein. Gabriela macht das Rennen. An der Stubete lässt er sie dafür schon wieder sitzen und tanzt lieber mit einer Kandidatin eines anderen Bauern. „Es wäre ja langweilig, wenn ich immer nur mit einer Frau tanzen könnte“, begründet Ivo sein Verhalten. Hui, wenn das mein Liebster machen würde, mich den ganzen Abend sitzen lassen, der könnte etwas erleben…

Martin macht mit seinen Kandidatinnen Madlen und Patricia eine Kutschenfahrt und isst mit ihnen Würste von seinem Betrieb. Viel mehr passiert da nicht. Ziemlich schnell entscheidet er sich für die blonde Patricia.

Bei Bäuerin Monika und ihren Herren ist das Werben schon vorbei, bevor es begonnen hat. Sie hat nämlich kurz vor der Stubete eine alte Liebe getroffen und möchte jetzt keinen der Männer mehr kennen lernen. Auch hier währt ehrlich wohl am Längsten. Schade. Hätte gerne gesehen, wie es bei ihr und der Liebe weiterläuft.

Meine Bauernregel zu dieser Sendung:
Meint es ein Vater mit seinen schüchternen Söhnen gut, er sie bei „Bauer, ledig, sucht“ anmelden tut.

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