9.02.2018 06:04
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Blog
«Bauer, ledig, sucht...»: Wiedersehen macht Freude
Am Donnerstagabend heisst es wieder «Bauer, ledig, sucht...» auf dem TV-Sender 3+. Landwirtin Monika Helfer aus Courlevon FR kommentiert auch in Staffel 13 jeweils nach der Ausstrahlung am Donnerstagabend die Sendung in ihrem Blog.

Dieses Mal sind nicht nur die aktuellen Bauern in der Sendung zu sehen, sondern auch Paare, die in früheren Staffeln teilnahmen und ihr Glück fanden. Dazu gehören der Luzerner Martin und seine Sandra. Im 2016 lernten sie sich kennen. Nur kurze Zeit nach der Hofwoche zog sie zu ihm. Im letzten Frühling kam dann die Krönung, die Hochzeit. Beide sind immer noch sehr glücklich und würden diesen Weg immer wieder aufs Neue gehen. Die Arbeitstage sind lang und stressig, doch mit dem richtigen Partner funktioniert alles.

Glückliche Paare

Doch auch der Berner Hans und seiner Brasilianerin Marlene, die sich im Sommer 2012 kennen und lieben lernten, sind mittlerweile verheiratet und glücklich. Im neu umgebauten Wohnhaus leben sie mit ihren Hunden und geniessen die Zweisamkeit. Vor allem geniesst Hans die Kochkünste seiner Liebsten.

Auch der Künstler Niklaus und Silvia sind immer noch ein glückliches Paar. Im Sommer 2015 fanden sie ihr Glück in dieser Sendung. Bei ihnen sind die Nachrichten nicht ganz so rosig.  Doch nach dem Regen scheint auch wieder die Sonne. Diese Redewendung trifft wahrscheinlich auf die meisten Paare zu. Ich kenne kein Paar, das noch nie eine kleine Krise hatte. Das gehört dazu. Doch das Wichtigste ist, dass man sich liebt, dann kommt es schon wieder gut.

Gülle ist wie Dünger für die Liebe

Jeannette hat kalt, der Bauer Walter fordert sie auf, in den warmen Schweinstall zu gehen. Bei den Tieren ist es warm, so kann sich Janette wieder aufwärmen. Eine Sau ist leicht dreckig, diese soll sie waschen. Liebevoll bürstet Jannette das Schwein. Das geniesst die Aufmerksamkeit. Walters Plan geht bald nach hinten los, denn Jeanette sagt, dass sie das Schwein bald mehr mag als ihn. Walters Tests gehen in die zweite Runde. 

Er holte eine alte Güllenkarette, die soll Jeanette füllen und den Inhalt im Garten verteilen. Sie erledigt die ungeliebte Arbeit, weil sie im nächsten Jahr wieder einen wertvollen Gemüsegarten will. Der witzige Bauer meint: Dies sei wie in der Liebe, die braucht auch einen gewissen Dünger. Nach getaner Arbeit gibt es eine Belohnung. Zusammen reisen sie zu Sepp und Claudia. Im hohen Schnee angekommen, zieht es die Herren sofort in den Stall. Die Frauen trinken eine Tasse Tee und schwärmen von ihren Männern. Es ist wirklich schön, einem Paar aus einer älteren Generation anzusehen, wie glücklich es ist.

Vorbereitungen für die Zukunft

Josi testet heute Christine. Diese soll im Winter den Winterdienst erledigen. Zusammen bereiten sie den Traktor mit dem Schneepflug vor. Dies klappte schon sehr gut, doch am Ende entscheidet sich Josi doch dafür, dass er selber dieser Arbeit nachgeht.

Seine Wohnung baute er in den letzten Monaten um. Nun möchte Josi noch wissen, was er bauen oder kaufen soll, damit sich seine grosse Liebe auch wohlfühlt. Doch Christine hat alles, denn sie will nur Josi, alles andere ist für sie egal. Seine Liebste hilft tatkräftig im Stall mit. Sie geniessen ihre Zweisamkeit und hoffen auf ihre baldige Pensionierung, damit sie immer in seiner Nähe ist.

Nur Freundschaft

Susanne bereitet einen Hefeteig zu, dieser wird zu kleinen Tieren geformt. Bauer Felix hilft ihr. Dabei kommt das Thema Haustiere auf den Tisch. Für Susanne ist ganz klar, dass ihre Hunde und Katzen ins Haus dürfen, da diese wie ein Familienmitglied sind. Felix hat überhaupt kein Verständnis. Für Susanne ist diese Antwort das Ende einer eventueller Beziehung.

Ich hätte wahrscheinlich genau gleich reagiert wie Susanne. Ich liebe meinen Kater Grizzly und für mich ist es klar, dass er ins Haus darf, denn auch er hat nicht gerne kalt. Beim klärenden Gespräch gibt es auch keine Überraschungen. Susanne mag die Hofarbeit und findet es eine wunderschöne Hofwoche, die sie in Erinnerung behält. Dennoch blühte ihr Herz nicht auf, da sie von Felix immer ein Distanzgefühl zu spüren bekam. Genau dies gibt er auch offen zu. Felix ist weiterhin auf der Suche nach der grossen Liebe, damit er eine Familie gründen kann. Ob er auch noch genügend Zeit hat?

Hängt an der ersten Hofdame 

Pirmin zwingt seine Hofdame Andrea dazu, Stallarbeiten zu verrichten. Das Misten der Pferde würde sie nur im Notfall übernehmen. Denn sie liebt ihre Arbeit und möchte dieser auch weiterhin nachgehen. Ich finde es gut, wenn sie weiterhin ihren geliebten Job erledigt. Doch Pirmin kann sich damit nicht ganz anfreunden. 

Beim Schlussgespräch muss Andrea ihm gestehen, dass Pirmin sehr nett ist, doch das gewisse Etwas fehlt. Auch bei Pirmin wird es nicht die grosse Liebe. Andrea ist ihm zu dominant. Hinzu kommt, dass er immer noch an der ersten Hofdame Pia hängt. 

Wiedersehe trotz Kanada

Cindy und Fabian sind am Ende ihrer Hofwoche. Nun steht das klärende Gespräch vor der Tür. Beide fanden die Hofwoche interessant, cool , abwechslungsreich und schön. Dennoch sind die Raupen nicht geschlüpft. Fabian macht vor allem die Aussage zu schaffen, dass sie für ein Jahr nach Kanada reist. Er müsse sich die Situation noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Nachdem er seine Koffer gepackt hat, dachte ich, dass sie sich verabschieden und nicht mehr wieder sehen. Doch siehe da, Fabian lädt Cindy ein, damit sie ihn nächstes Wochenende in Zürich besucht. Vielleicht kommts doch noch gut?

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