3.08.2014 19:14
Quelle: schweizerbauer.ch - Therese Krähenbühl
TV
Dank TV-Sendung im Familienglück
In der achten Staffel der Kuppelsendung «Bauer, ledig, sucht …» fanden Fabienne und David zusammen. Heute sind sie verheiratet, und der gemeinsame Sohn Kilian Cédric krönte ihr Liebesglück.

Eingebettet in sanfte Hügel und grüne Wiesen liegt der Hof von Fabienne und David in einem kleinen Dorf im Kanton Freiburg. Doch nicht nur die Lage des Hofes ist idyllisch, sondern er war vor zwei Jahren auch der Ausgangspunkt für eine märchenhafte Liebesgeschichte. «Ich kam zur Hofwoche und wusste, hier gehöre ich hin», erinnert sich Fabienne.

Am 18. Juli 2012 zog sie für die Dreharbeiten der 8. Staffel der Kuppelsendung «Bauer, ledig, sucht…» (BLS) des TV-Senders 3+ zu David und ist geblieben. «Nach der Hofwoche ging ich nur noch ab und zu nach Hause, um meinen Hausrat mitzunehmen. Sozusagen bin ich also immer noch in der Hofwoche.»

Liebe auf den ersten Blick

Für ihn sei sofort klar gewesen, dass Fabienne die Richtige sei, ergänzt David. «Eigentlich hätte ich vom Sendekonzept her zwei Damen einladen sollen. Aber das wäre nur Zeitverschwendung gewesen.» Sowieso seien sie sich schnell einig gewesen, wie die Hofwoche zu verlaufen habe. «Wir haben daher auch etliche Diskussionen mit dem Produktionsteam geführt und unsere eigenen Vorstellungen eingebracht. Ich würde allen Teilnehmenden anraten, kritisch zu bleiben und auch mal Nein zu sagen, wenn ihnen etwas gar nicht entspricht.»

Und man müsse wissen, was man wolle. «Wer sich nicht freiwillig anmeldet und es beispielsweise nur den Eltern zuliebe macht, kann auch nicht erwarten, dass es mit der grossen Liebe klappt.» Fabienne und David waren mit diesem Vorgehen erfolgreich und gelten als eines der Vorzeigepaare der Sendung. Zuerst wurde geheiratet, und vor einem halben Jahr krönte Söhnchen Kilian Cédric das Liebesglück von David und Fabienne.

Gute und schlechte Tage

Auch wenn das Leben auf dem Hof der Familie sehr harmonisch wirkt, hatte das Paar gleich zu Beginn ihrer Beziehung etliche Hürden zu meistern. «Mein Vater starb, als Fabienne mit Kilian schwanger war. Kurz vorher verstarb ein Chauffeurkollege von ihr durch einen tragischen Unfall mit dem Lastwagen. Gleichzeitig war es eine sehr schwierige Schwangerschaft, und sie musste zweimal die Woche zur Kontrolle», erinnert sich der Bauer.

«Solche Erlebnisse haben uns aber noch viel enger zusammen geschweisst», betont Fabienne. Vermutlich sei es einfach Schicksal gewesen, dass sie zusammengefunden hätten. Obwohl Fabienne sich ihrer Sache schon sehr sicher war, hat sich die Lastwagenfahrerin ein Hintertürchen offen gehalten. «Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich mit dem Auto und nicht mit dem öffentlichen Verkehr anreise, damit ich jederzeit wieder hätte gehen können.»

Diesel hat die Chauffeuse immer noch im Blut. Jeden Montag ist Fabienne mit dem Lastwagen unterwegs. Den Rest der Woche unterstützt sie ihren Mann auf dem Hof, den er zusammen mit zwei anderen Bauern als Betriebsgemeinschaft führt. Das sei ein ideales Modell, da er so jedes dritte Wochenende nicht arbeiten müsse und auch mal Zeit für die Familie habe, betont David. «Es wäre ja auch schön, wenn diese in den nächsten Jahren noch wachsen würde.» 

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