Donnerstag, 20. Januar 2022
16.06.2021 12:51
Bauernkalender

«Auch das Positive der Landwirtschaft sehen» 

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Von: blu

schweizerbauer.ch stellt die Models des Bauernkalenders in ihrem Alltag vor und beleuchtet ihre Verbindung zur Landwirtschaft. Michaela ziert das Kalenderblatt des Monats Juni. Die Thurgauerin wünscht sich, dass sich die Bevölkerung vertieft mit der Landwirtschaft befasst.

Dein Bild hängt zurzeit an vielen Wänden. Wie fühlst du dich dabei?
Das ist speziell, das Gefühl ist schon nicht schlecht.

Wieso hast du dich beim Bauernkalender beworben? Weshalb wolltest du dabei sein?
Kollegen von mit fanden es eine lustige Idee. Und ich dachte mir, warum soll ich nicht am Casting teilnehmen. Das Mitmachen ist ein interessantes Erlebnis, von dem ich sicher auch noch viele Jahre später sprechen werde. Jetzt bin ich ja noch jung und kann solche Sachen gut ausprobieren. (schmunzelt)

Macht der Bauernkalender deiner Meinung für die Schweizer Landwirtschaft?
Ja, das finde ich. Man sieht einmal eine etwas andere Seite der Landwirtschaft, die zwar nicht ganz realitätsgetreu ist. Denn niemand macht im BH den Stall. Eine Verbindung zur Landwirtschaft ist jedoch durch die Umgebung und die Situation, in der das Foto gemacht wurde, gegeben. Laien erhalten durch die Bilder einen schönen Einblick in gewisse Momente des Alltags.

Wie sieht dein Alltag momentan aus, was machst du beruflich?
Ich arbeite auf meinem Lehrbetrieb in Kreuzlingen. Jedes zweite Wochenende habe ich 3 Tage frei und einen Tag pro Woche Schule.

Welche von deinen Alltagspflichten ist dir die liebste, welche magst du am wenigsten?
Ich mag die Arbeit mit den Tieren. Am meisten nervt es mich, wenn ich eine Maschine anhängen will, anschliessend alles <klemmt> und es nicht funktioniert.

Landwirtschaft ist…
Sie ist ein grosser Teil meines Lebens.

In welchem Bereich hat die Landwirtschaft die grössten Fortschritte erzielt?
Ganz klar im Bereich der Automatisierung.

Was wünscht du dir für die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft?
Ich wünsche mir, dass es weiterhin möglich ist, eine produzierende Landwirtschaft zu betreiben. Und dass es möglich ist, davon leben zu können, trotz den Einschränkungen, die wohl auf uns zukommen werden. Zudem wünsche ich mir, dass die Medien und Stadtbewohner, die gar keinen direkten Kontakt zu Bäuerinnen und Bauern haben, nicht immer nur negatives, sondern auch einmal das Positive der Schweizer Landwirtschaft sehen würden. Denn meiner Meinung sollte man sich nicht nur oberflächlich mit dem Thema befassen, um sich dann eine Meinung zu bilden.

Michaela macht eine Zweitausbildung zur Landwirtin.
Bauernkalender

Du zeigst dich im Kalender von der erotischen, leicht bekleideten Seite. Was für ein Typ bist du im «normalen» Leben?
Ich bin eher eine unkomplizierte Person. Ich bin offen und ehrlich.

Wie wichtig ist gutes Aussehen deiner Meinung nach im Leben?
Gutes Aussehen ist immer Ansichtssache. Zum Glück hat nicht jede Person den gleichen Geschmack. Ich glaube, wenn man jemanden sieht und einem sein Aussehen gefällt, ist es sicher mal positiv für den ersten Eindruck.

Ist gutes Aussehen bei Frauen wichtiger als bei Männern?
Nein, das finde ich nicht.

Auf was achtest du bei einem Mann als Erstes?
Zuerst schaue ich auf das Gesicht und die Ausstrahlung.

Zur Person

Dein erlernter Beruf: zuerst Detaihandelsfachfrau, jetzt Landwirtin
Der Beruf, den du heute ausübst: In der Zweitausbildung zur Landwirtin
Lieblingsessen: Nudeln gehen immer, aber ich esse vieles gerne

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