5.04.2014 09:49
Quelle: schweizerbauer.ch - blu/bk
Boy des Monats
Bauernkalender 2014: Bei Ueli zählt bei einer Frau das Gesamtpaket
Jeden Monat stellt der „Schweizer Bauer“ den Mann auf dem Kalenderblatt in seinem Alltag vor und beleuchtet seine Verbindung zur Landwirtschaft. April-Boy Ueli ist gelernter Landwirt und arbeitet heute als Fentermonteur. Er hilft aber oft auf dem Betrieb der Eltern aus.

Dein Bild hängt zurzeit an vielen Wänden. Wie fühlst du dich dabei?
Ueli: Es ist ein schönes Gefühl. Da ich aber einer von vielen anderen bin, empfinde ich es als nicht so speziell.

Was sagen deine Freundin und deine Familie dazu?
Ehrlich gesagt wissen es viele nicht einmal. Sie werden diesen Monat eine Überraschung erleben. ;)

Wieso hast du dich beim Bauernkalender beworben? Weshalb wolltest du dabei sein?
Eigentlich hat mir der TV-Sender 3+ eine Teilnahme vorgeschlagen, aber ich habe gerne mitgemacht. Vor allem das Casting machte riesig Spass.

Macht der Bauernkalender deiner Meinung nach gute Werbung für die Schweizer Landwirtschaft?
Ich denke nicht, dass dieser viel Werbung für die Landwirtschaft erzeugt. Wenn man die Bilder betrachtet, findet man diese sicher schön. Aber ich glaube nicht, dass der Kalender bei den Käufern oder Käuferinnen zu einem besseren Bild über die Bauern führt.

Wirst du oft auf dein Kalenderbild angesprochen?
Ja, durchaus. Natürlich freue ich mich über Komplimente. Aber diese waren definitiv nicht der ausschlaggebende Grund, weshalb ich mich für das Castin beworben habe.

Wie sieht dein Alltag momentan aus, was machst du beruflich?
Ich habe meine Lehre als Landwirt abgeschlossen. Ich arbeite nun aber als Fenstermonteur. In meiner Freizeit helfe ich aber immer wieder auf dem elterlichen Betrieb aus.

Welche von deinen Alltagspflichten ist dir die liebste, welche magst du am wenigsten?
Am besten hat mir das Heuen und die Arbeit mit den Tieren gefallen. Negatives gibt es eigentlich nicht vieles, ausser das Wetter spielt einmal nicht mit. Aber das gehört auch dazu.

Landwirtschaft ist…
Meine Leidenschaft. Die Arbeit auf dem Hof macht mir besonders viel Freude, da man sein eigener Chef ist und selbständig arbeiten kann.

In welchem Bereich hat die Landwirtschaft die grössten Fortschritte erzielt?
Es freut mich, dass ein Umdenken bei den Kunden stattfindet. Sie beginnen immer mehr auf gute Qualität zu achten und sind dementsprechend bereit, mehr zu zahlen.

Was wünscht du dir für die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft?
Dass dieses Umdenken noch verstärkt wird, und die Bevölkerung die Schweizer Landwirtschaft immer mehr unterstützt. Die Arbeit ist mit so viel Fleiss verbunden, dass wir es verdient haben, dass unsere Arbeit mehr geschätzt wird.

Du zeigst dich im Kalender von der erotischen, leicht bekleideten Seite. Was für ein Typ bist du im „normalen“ Leben?
Konservativ, wenn möglich mit Rollkragenpullover (lacht). Nein, das war ein Spass! Ich kleide mich gerne sportlich.

Wie wichtig ist gutes Aussehen deiner Meinung nach im Leben?
Es ist schon wichtig. Aber man hat selber es selber in der Hand, was man aus sich macht, indem man sich pflegt. Wichtiger ist jedoch die Gesundheit.

Ist gutes Aussehen bei Männern wichtiger als bei Frauen?
Ich würde sagen, es ist bei beiden Geschlechtern gleich wichtig.

Auf was achtest du bei einer Frau als Erstes?
Auf das Gesamtpacket. Wenn eine Frau eine gute Figur hat, gefällt mir das natürlich. Aber die inneren Werte zählen genauso viel wie das Äussere, wenn nicht sogar noch mehr.

Zur Person

Dein erlernter Beruf: Landwirt
Der Beruf, den du heute ausübst: Fenstermonteur
Lieblingsessen: Kalbschnitzel, am besten vom eigenen Hof. Da weiss ich, dass es gut gehalten wurde
Hobby: Bike – und Skitouren
Lebensmotto/Spruch:  Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

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