17.03.2014 13:06
Quelle: schweizerbauer.ch - blu/bk
Boy des Monats
Bauernkalender 2014: Damian gefiel es auf der Alp am besten
Jeden Monat stellt der „Schweizer Bauer“ den Mann auf dem Kalenderblatt in seinem Alltag vor und beleuchtet seine Verbindung zur Landwirtschaft. März-Boy Damian ist auf einem Bauernhof aufgewachsen, arbeitet nun aber als Polizist.

Dein Bild hängt zurzeit an vielen Wänden. Wie fühlst du dich dabei?
Ich mache mir keine grossen Gedanken dazu. Aber es ist schön, wenn das Bild vielen gefällt.

Was sagen deine Freundin und deine Familie dazu?
Ich habe eigentlich fast keine negativen Rückmeldungen erhalten. Es kann schon passieren, dass es einigen weniger gefällt, aber mir muss auch nicht immer alles gefallen, was andere so treiben.

Wieso hast du dich beim Bauernkalender beworben? Weshalb wolltest du dabei sein?
Eigentlich muss ich zugeben, dass ich mich eher aus Spass beworben habe und deshalb auch ziemlich überrascht war, als es geklappt hat.

Macht der Bauernkalender deiner Meinung nach gute Werbung für die Schweizer Landwirtschaft?
Es ist ein Produkt, welches die Landwirtschaft von einer anderen Seite zeigt. Aber den Beruf des Landwirtes kann der Kalender nicht verändern. Meiner Meinung nach ist eher die Politik für gute Werbung zuständig.

Wirst du oft auf dein Kalenderbild angesprochen?
Das kommt durchaus vor.

Wie sieht dein Alltag momentan aus, was machst du beruflich?
Ich stehe am Morgen auf und gehe am Abend schlafen (lacht). Ich arbeite als Staatsangestellter und nicht als Landwirt. Den Hof hat mein älterer Bruder übernommen.

Welche von deinen Alltagspflichten ist dir die liebste, welche magst du am wenigsten?
Als ich noch auf dem Betrieb meiner Eltern aushalf (bis 16-jährig), gefiel es mir am besten, den Sommer auf der Alp verbringen zu können. Der weniger spannende Teil folgte im Winter. Mir machte es viel mehr Freude draussen in der freien Natur zu arbeiten, als den ganzen Tag in einem, damals noch geschlossenem Stall, verbringen zu müssen.

Landwirtschaft ist…
...die Arbeit mit Tieren und der Natur.

In welchem Bereich hat die Landwirtschaft die grössten Fortschritte erzielt?
In der Region, in der ich aufgewachsen bin (Jaun FR), wurde die grössten Fortschritte in der Technik realisiert (Maschinen und Installationen).

Was wünscht du dir für die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft?
Dass die wenigen Bauern, die noch übrig sind, es schaffen, weiterhin ihren Beruf auszuüben und damit überleben können.

Du zeigst dich im Kalender von der erotischen, leicht bekleideten Seite. Was für ein Typ bist du im „normalen“ Leben?
Was dies angeht, bin ich eigentlich eher schüchtern, aber offen für Neues. Ich würde mich als lustigen, lockeren Typen bezeichnen.

Wie wichtig ist gutes Aussehen deiner Meinung nach im Leben?
Wichtig, aber sicher nicht das wichtigste. Das Wichtigste bleibt die Gesundheit.

Ist gutes Aussehen bei Frauen wichtiger als bei Männern?
Ufff, da müssen Sie eher eine Frau fragen (lächelt).

Auf was achtest du bei einer Frau als Erstes?
Auf das Gesicht.

Zur Person

Dein erlernter Beruf: Zahntechniker
Den Beruf, den du heute ausübst: Staatsangestellter
Lieblingsessen: Pasta
Hobby: Sport, lachen und „plöischle“
Lebensmotto: No risk, no fun

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