30.12.2014 15:30
Quelle: schweizerbauer.ch - blu/bk
Boy des Monats
Bauernkalender 2014: Hansueli wünscht sich mehr Zusammenhalt
Jeden Monat stellt der „Schweizer Bauer“ den Mann auf dem Kalenderblatt in seinem Alltag vor und beleuchtet seine Verbindung zur Landwirtschaft. November-Boy Hansueli wünscht sich, dass die Bauern mehr zusammenhalten. Für ihn ist Landwirt der vielfältigste Beruf.

Dein Bild hängt zurzeit an vielen Wänden. Wie fühlst du dich dabei?
Ich fühle mich eigentlich genau gleich wie sonst auch. Ich bin aber auch sehr stolz darauf, es in den Bauernkalender geschafft zu haben. Unter so vielen Herren war das ja auch nicht ganz einfach.

Was sagen deine Freunde und deine Familie dazu?
Meine Freunde haben es zuerst gar nicht richtig geglaubt. Aber ich denke, sie sind stolz darauf. Meine Familie ist sehr stolz darauf, dass ich im Kalender bin.

Wieso hast du dich beim Bauernkalender beworben? Weshalb wolltest du dabei sein?
Ich hatte es schon vor einigen Jahren ins Auge gefasst, mich beim Bauernkalender zu bewerben. Ich habe mich aber nicht getraut, mich selber anzumelden. Und wenn ich mit Frauen darüber gesprochen habe, haben sie sowieso alle gesagt, ich soll es probieren.

Macht der Bauernkalender deiner Meinung nach gute Werbung für die Schweizer Landwirtschaft?
Meiner Meinung nach hat es nicht wirklich grosse Auswirkungen auf die Schweizer Landwirtschaft. Aber ich hoffe, es ist für viele junge Bauern ein Ansporn, sich mehr der Öffentlichkeit zu präsentieren und damit auch die Landwirtschaft zu zeigen. Dass es schöne Bauern gibt, wissen wir ja jetzt. (schmunzelt) 

Wirst du oft auf dein Kalenderbild angesprochen?
Ja, ab und zu. Manchmal wurde ich gefragt, wie es wohl dem kleinen Schaf gehe.

Wie sieht dein Alltag momentan aus, was machst du beruflich?
Ich arbeitete viel auf dem Bau als Maurer. Dazu war ich auch sehr viel auf dem Bauernbetrieb tätig. Deshalb wird es manchmal sehr stressig. Zuerst auf dem Betrieb heuen und alles, was dazugehört und nachher wieder auf die Baustelle - das ist anstrengend. 

Welche von deinen Alltagspflichten ist dir die liebste, welche magst du am wenigsten?
Ich arbeite gerne im Stall und mit den Maschinen auf dem Feld. Auch auf der Baustelle fühle ich mich sehr wohl. Das Reparieren der Zäune im Frühling hingegen mache ich gar nicht gerne.

Landwirtschaft ist…
Es ist der vielfältigste Beruf, den ich kenne. Deshalb liebe ich diesen Beruf so sehr.

In welchem Bereich hat die Landwirtschaft die grössten Fortschritte erzielt?
In vielen Bereichen hat sich die Landwirtschaft entwickelt. Vor allem auch die Qualität der Produkte wurde verbessert.

Was wünscht du dir für die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft?
Ich wünsche mir, dass die Bauern mehr zusammenhalten, auch die kleineren Betriebe. Denn zusammen erreichen wir mehr.

Du zeigst dich im Kalender von der erotischen, leicht bekleideten Seite. Was für ein Typ bist du im „normalen“ Leben?
Ich bin ein lebenslustiger, aufgestellter Bauer. Und wenn es heiss ist, sieht man mich meistens auch leicht bekleidet. (schmunzelt) Ich kann gut zuhören, egal was für Antworten kommen. Mit mir kann man sich gut unterhalten.

Wie wichtig ist gutes Aussehen deiner Meinung nach im Leben?
Für mich ist das Aussehen sehr wichtig, ich fühle mich einfach wohler.

Ist gutes Aussehen bei Männern wichtiger als bei Frauen?
Ich denke, bei Frauen ist es schon wichtiger, gut auszusehen.

Auf was achtest du bei einer Frau als Erstes?
Auf ihre Ausstrahlung und auf die Figur. Den Rest könnt ihr euch ja selber ausmalen. (lacht)


Zur Person

Dein erlernter Beruf: Landwirt
Der Beruf, den du heute ausübst: Landwirt und Maurer 
Lieblingsessen: Milchreis
Hobby: Fitness, Joggen und Motocross fahren.
Lebensmotto/Spruch: Zfredäsee, mit dem wommer hend.

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