23.01.2014 12:26
Quelle: schweizerbauer.ch - blu/bk
Girl des Monats
Bauernkalender 2014: «Ich finde nicht, dass der Kalender viel Werbung für die Landwirtschaft macht»
Jeden Monat stellt der „Schweizer Bauer“ die Frau auf dem Kalenderblatt in ihrem Alltag vor und beleuchtet ihre Verbindung zur Landwirtschaft. Das Januar-Girl Manuela nahm aus Spass am Shooting teil. Sie hilft oft auf dem Betrieb der Eltern mit. Die Schreinerin achtet bei Männern auf ein gepflegtes Aussehen.

Dein Bild hängt zurzeit an vielen Wänden. Wie fühlst du dich dabei?
Sehr gut! Es freut mich sehr, und ich fühle mich auch geehrt.

Was sagen dein Freund und deine Familie dazu?
Einen Freund habe ich nicht und meine Familie, insbesondere mein Papa, ist stolz, mich im Kalender zu sehen. Negative Rückmeldungen habe ich bis jetzt keine erhalten.

Wieso hast du dich beim Bauernkalender beworben? Weshalb wolltest du dabei sein?
Am Anfang habe ich mich von einem Freund dazu überreden lassen. Eigentlichwar es sogar mehr aus Spass. Aber schlussendlich wollte ich schon sehr gerne dabei sein, weil ich die Idee des Kalenders Bauerntöchter abzulichten, gut finde.

Macht der Bauernkalender deiner Meinung nach gute Werbung für die Schweizer Landwirtschaft?
Ich finde nicht, dass der Kalender viel Werbung für die Landwirtschaft macht. Die Herausgeber probieren es vielleicht, aber ich denke, es stehen andere Aspekte im Vordergrund.

Wirst du oft auf dein Kalenderbild angesprochen?
Ja. Erfreulicherweise passiert dies sogar sehr oft! Es freut mich natürlich, wenn ich erkannt und mir Komplimente für mein Foto gemacht werden.

Wie sieht dein Alltag momentan aus? Was machst du beruflich?
Unter der Woche arbeite ich in einer Schreinerei, die acht Mitarbeiter beschäftigt. Am Wochenende oder teilweise auch abends helfe ich meinen Eltern auf dem Landwirtschaftsbetrieb.

Welche von deinen Alltagspflichten ist dir die liebste, welche magst du am wenigsten?
Ausser dass ich von Montag bis Freitag arbeiten gehen muss, habe ich in diesem Sinne keine Alltagspflichten.

Landwirtschaft ist…
...das Bewirtschaften von Ackerland für die Produktion von Lebensmitteln wie Getreide, Zucker oder von Tierfutter.

In welchem Bereich hat die Landwirtschaft die grössten Fortschritte erzielt?
Ich denke, die Landwirtschaft hat sich am meisten im technischen Bereich entwickelt, sei es in der Landtechnik oder bei den Melkrobotern.

Was wünscht du dir für die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft?
Es wäre erstrebenswert, dass die Produkte wieder besser abgegolten werden, damit die Bauern weniger von Direktzahlungen abhängig sind.

Du zeigst dich im Kalender von der erotischen, leicht bekleideten Seite. Was für ein Typ bist du im „normalen“ Leben?
Ich bin ein sehr bodenständiger, offener und lockerer Typ. Ich geniesse es, Zeit mit Freunden oder der Familie zu verbringen. In Sachen Bekleidung greife ich zu engen Jeans und einem modischen Shirt.

Wie wichtig ist gutes Aussehen deiner Meinung nach im Leben?
Gutes Aussehen ist für mich Ansichtssache. Mir persönlich ist es wichtig, gut auszusehen, jedoch ist es mir noch wichtiger, gepflegt auszusehen!

Ist gutes Aussehen bei Frauen wichtiger als bei Männern?
Meiner Meinung nach beruht dies auf Gegenseitigkeit. Es ist also für beide Seiten gleich wichtig.

Zur Person

Erlernter Beruf: Schreinerin
Aktueller Beruf: Schreinerin
Lieblingsessen: Rindsfilet mit Gemüsebouquet und Pommes Frites
Hobby: Damenriege Hüttwilen (stv. Leiterin), Fitnesscenter, 
Lebensmotto/Spruch: What doesn’t kill you makes you stronger/ Was dich nicht umhaut, macht dich stärker

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