6.02.2015 14:37
Quelle: schweizerbauer.ch - blu/bk
Girl des Monats
Bauernkalender 2015: Véronique geht auf die Alp
Jeden Monat stellt der „Schweizer Bauer“ die Frau auf dem Kalenderblatt in ihrem Alltag vor und beleuchtet ihre Verbindung zur Landwirtschaft. Véronique ziert das Titelblatt des Bauernkalenders 2015. Sie wird sich in diesem Jahr einen lang gehegten Wunsche erfüllen - einen Sommer lang auf der Alp mithelfen.

Dein Bild hängt zurzeit an vielen Wänden. Wie fühlst du dich dabei?
Es ist doch schön, wenn die Leute Freude am Kalender haben und diesen gerne an die Wand hängen. Dazu ist er ja da. 

Was sagen dein Freund und deine Familie dazu?
Mein Freund und unsere Familien freuen sich sehr für mich.

Wieso hast du dich beim Bauernkalender beworben? Weshalb wolltest du dabei sein?
Das ist eine lustige Geschichte: Die Schwestern meines Freundes waren im Jahr 2008 auf der Titelseite des Bauernkalenders abgebildet. Mein Freund hat noch eine weitere Schwester, die so alt wie ich ist, und zudem auch meine Freundin ist. Sie wurde gefragt, ob sie nicht auch Lust hätte, beim Bauernkalender mitzumachen. Und anschliessend wurde auch ich angefragt. Nun bin ich auf dem Titelblatt zu sehen.

Macht der Bauernkalender deiner Meinung nach gute Werbung für die Schweizer Landwirtschaft?
Ja, denn dieser zeigt die Schweizer Bäuerinnen und Bauern von einer ganz anderen Seite. Klar ist aber auch, dass ich meine tägliche Arbeit nicht so verrichten könnte. Das Ziel des Kalenders sind schöne Fotos.

Wirst du oft auf dein Kalenderbild angesprochen?
Ja, das passierte ab und zu. Denn bis vor Kurzen arbeitete ich noch bei der Landi und trug ein Namensschild.

Wie sieht dein Alltag momentan aus, was machst du beruflich?
Ich bin gelernte Floristin. Nach zwei Berufsjahren wechselte ich aber in die Landi. Seit vier Jahren besuche ich im Sommer jeweils während zwei Wochen die Alp Balisa am schönen Schwarzsee im Kanton Freiburg. Ich helfe dort überall mit, wo die Hirtenfamilie mich einsetzen kann. Dazu gehört das Melken, Misten und Füttern der Tiere, die Mithilfe bei der Käse- und "Ankä"-Herstellung, das Käse schmieren, das Gäste bewirten, das Kochen und Putzen und vieles mehr.

Welche von deinen Alltagspflichten ist dir die liebste, welche magst du am wenigsten?
Ich bin jeden Morgen dankbar, dass ich gesund bin und freue mich auf alles, was der Tag so bringt.

Landwirtschaft ist…
Für mich ist es eine Lebensschule. Ich erfülle mir dieses Jahr einen grossen Traum, indem ich ab Mitte Mai bis Ende September die 100 Tage Alpsommer in Angriff nehme.

In welchem Bereich hat die Landwirtschaft die grössten Fortschritte erzielt?
Vor allen bei den Landmaschinen.

Was wünscht du dir für die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft?
Insbesondere eine grössere Unterstützung durch die hiesige Bevölkerung. Diese sollte saisonale und regionale Nahrungsmittel kaufen und konsumieren.

Du zeigst dich im Kalender von der erotischen, leicht bekleideten Seite. Was für ein Typ bist du im „normalen“ Leben?
Ein ziemlich einfacher Typ. :-) Am liebsten trage ich Jeans, T-Shirt und Turnschuhe.

Wie wichtig ist gutes Aussehen deiner Meinung nach im Leben?
Jeder Mensch wird so geboren, wie Gott ihn erschaffen hat. Was wir daraus machen, ist uns überlassen. Gutes Aussehen ist Geschmackssache wie das Gülle führen, sagt mein Schatz. Das Äussere kann aber auch täuschen.

Ist gutes Aussehen bei Frauen wichtiger als bei Männern?
Nein.

Auf was achtest du bei einem Mann als Erstes?
Ganz klar auf seine Ausstrahlung. Ein Mann muss mich auch zum Lachen bringen können!

Zur Person

Dein erlernter Beruf: Floristin
Der Beruf, den du heute ausübst: ab Mai Mai Zusennin auf der Alp Balisa
Lieblingsessen: alles mit Käse und Süsses
Hobby: z' Alp gah, dusse si, bache, läse, tanze im Usgang. ;-)
Lebensmotto/Spruch: Liebe, lache, weine, vertraue, gniesse und verzeihe – aber LÄBE!

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