1.02.2013 06:47
Quelle: schweizerbauer.ch - Interview: sam
Girl des Monats
«Man schaut lieber eine schöne Frau an als eine hässliche»
Jeden Monat stellt der „Schweizer Bauer“ die Frau auf dem aktuellen Monatsblatt des Bauernkalender in ihrem Alltag vor und beleuchtet ihre Verbindung zur Landwirtschaft. Auf dem Kalenderblatt des Januars ist Daniela. Die gelernte Autolackiererin ist ein grosser Traktor-Fan.

Dein Bild hängt zurzeit an vielen Wänden. Wie fühlst du dich dabei?
Wenn ich mich beim Kollegen im Stall hängen sehe, habe ich schon ein gutes Gefühl. Irgend wie ist es auch ein komisches Gefühl, auch wenn ich mich freue, in den Kalender gekommen zu sein. Es ist also ein zwiespältiges Gefühl.

Was sagen dein Freund und deine Familie dazu?
Es haben alle eigentlich Freude.
 
Wieso hast du dich beim Bauernkalender beworben? Weshalb wolltest du dabei sein?
Ich kenne den Bauernkalender schon lange. Ich wollte mich schon früher mit 16-jährig anmelden. Dann hatte ich einen Motorradunfall und wollte mich nicht anmelden. An der letzten Tier und Technik war ich am Stand des Bauernkalenders und habe mich dann entschieden, mich anzumelden.

Macht der Bauernkalender deiner Meinung nach gute Werbung für die Schweizer Landwirtschaft?
Der Bauernkalender hat schon eine grosse Ausstrahlung und wird auch gut gekauft. Man könnte die Landwirtschaft noch besser vertreten, als es jetzt ist. Vielleicht wieder ein mehr „bauernmässige“ Bilder. Einige Bilder haben in den Augen der Bauern nicht mehr viel mit Bauern zu tun. Ich hätte lieber ein Bild mit einer Kuh oder einem Traktor gemacht.

Wirst du oft auf dein Kalenderbild angesprochen?
Ich habe jetzt längere Haare und sie gefärbt. Deshalb kennen mich jetzt viele nicht mehr. Trotzdem werde ich noch viel angesprochen.

Wie sieht dein Alltag momentan aus, was machst du beruflich?
Momentan bin ich noch in den letzten Monaten meiner Lehre als Autolackiererin. Da ich im Moment zu Hause wohne, helfe ich auch viel meinem Vater im Stall.

Welche von deinen Alltagspflichten ist dir die liebste, welche magst du am wenigsten?
Am liebsten gehe ich am Abend festen. Am wenigsten gerne habe ich die ersten 10 Minuten Arbeiten am Morgen. Danach geht’s besser und die Motivation ist wieder da.

Landwirtschaft ist…
Wichtig, sehr wichtig.

In welchem Bereich hat die Landwirtschaft die grössten Fortschritte erzielt?
Bei den Landmaschinen, den Traktoren. Heute können die Traktoren viel mehr leisten, als früher. Der Fortschritt hier ist enorm.

Was wünscht du dir für die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft?
Dass sie mehr Anerkennung bekommt. Damit die Leute mehr schätzen, was die Bauern tun.

Du zeigst dich im Kalender von der erotischen, leicht bekleideten Seite. Was für ein Typ bist du im „normalen“ Leben?
Ich laufe eigentlich normal herum, aber nicht tussi-mässig. Und ich trage immer meinen Kuhgurt. Ich will zeigen, dass ich eine Bauerntochter bin. Ein gepflegtes Erscheinungsbild ist mir wichtig.

Wie wichtig ist gutes Aussehen deiner Meinung nach im Leben?
Schaden tut gutes Aussehen sicher nicht. Es gibt aber sicher viel Wichtigeres, als gut auszusehen.

Ist gutes Aussehen bei Frauen wichtiger als bei Männern?
Man schaut lieber eine schöne Frau an als eine hässliche. Ich denke schon, dass das Aussehen bei Frauen eher mehr zählt, als bei Männern.

Auf was achtest du bei einem Mann als Erstes?
Ich schaue auf die Augen, aber auch auf den ganzen Körper. Es muss einfach alles stimmen. Er muss „e glatte Cheib“ sein.


Zur Person

Dein erlernter Beruf: In Ausbildung zur Autolackiererin
Lieblingsessen: Wurstsalat und zum Trinken Eistee
Hobby: Momentan die Fasnacht. Sonst Schweizer Örgeli spielen und natürlich Autos.
Lebensmotto: Hauptsache man kann Feste feiern

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