Dienstag, 2. März 2021
17.02.2012 14:42
Girl des Monats

Mit dem Bauernkalender-Bild eines von vielen Zielen erreicht

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Von: pam/blu

Jeden Monat stellt der „Schweizer Bauer“ die Frau auf dem Kalenderblatt in ihrem Alltag vor und beleuchtet ihre Verbindung zur Landwirtschaft. Viktorias Umfeld ist stolz auf das Bild im Bauernkalender. Trotz unregelmässiger Arbeitszeit in ihrer Ausbildung zur Sozialpädagogin hilft so oft wie möglich zu Hause aus.

Viktoria, dein Bild hängt zurzeit an vielen Wänden. Wie fühlst du dich dabei?
Ich fühle mich gut dabei und bin stolz auf mich. Vor gut einem Jahr habe ich mich beim Bauernkalender beworben und damit eines von sehr vielen Zielen in meinem Leben erreicht.

Was sagen dein Freund und deine Familie dazu?
Meine besten Freundinnen waren von Beginn an begeistert und fanden es eine tolle Idee. 2012 wird wohl das erste Jahr sein, in welchem sie alle einen Frauenkalender besitzen. Meine Familie war von der Idee ebenfalls entzückt und ich erhielt jede Menge Unterstützung. Solange ich mich in dieser Rolle wohlfühle, sei es auch eine Freude für sie. Mein Freund war zu Beginn ein bisschen skeptisch, hatte jedoch mit der Zeit grosse Freude an den Fotos.

Wieso hast du dich beim Bauernkalender beworben? Weshalb wolltest du dabei sein?
Schon öfters habe ich vom Bauernkalender gelesen und gehört. Mir bereits haben die Fotos der letzten Ausgaben Kalender gefallen und ich wünschte mir ein sinnliches Bild von mir selbst. Zusätzlich war es eine neue Herausforderung.

Macht der Bauernkalender deiner Meinung nach gute Werbung für die Schweizer Landwirtschaft?
Ja, davon bin ich überzeugt. Wie stehen als Landwirte im Mittelpunkt und dürfen unsere Meinung äussern. Diese verschwinden nicht einfach in der Luft, sondern nimmt Gehör an.

Wirst du oft auf dein Kalenderbild angesprochen?
Auf mein Kalenderbild werde ich immer wieder angesprochen. Zu Beginn waren dies oft Marktfahrer oder Kunden, welche wussten, wer ich bin. Sie freuten sich für mich und gratulierten. Manchen wurde erst so bewusst, dass auch ich eine Bauerntochter bin. Mein Vater wird regelässig von Personen angesprochen, welche mir Grüsse ausrichten. Das ehrt mich und lässt ein Schmunzlen über mein Gesicht huschen.

Wie sieht dein Alltag momentan aus, was machst du beruflich?
Bis vergangenen Sommer arbeitete ich als kaufmännische Angestellte. Mir fehlte jedoch der direkte Kontakt zu den Menschen. Ich begann anschliessend ein Vorpraktikum zur Sozialpädagogin und fühle mich sehr wohl dabei. Mein Alltag besteht darin, dass ich morgens zu Hause helfe und von Mittag bis in die Nacht meiner Anstellung nachkomme. Meine Aufgabe ist es, die Jugendlichen in ihrem Alltag zu begleiten und zu unterstützen. Obwohl ich nun nicht mehr so viel Freizeit an den Wochenenden habe, versuche ich meinen Eltern noch immer so gut wie möglich auf den Hof zu helfen.

Welche von deinen Alltagspflichten ist dir die Liebste, welche magst du am Wenigsten?
Am meisten mag ich es, mit den Jugendlichen in die Natur hinaus zu gehen und mit ihnen zu sprechen. Bis jetzt habe ich noch keine schlechten Seiten entdeckt an meinem Beruf. Auf dem Hof mag ich besonders die Arbeit auf Wochenmärkten. Ich finde es spannend, immer wieder auf neue Leute zu treffen und sich auszutauschen. Weniger spannend ist das Sortieren von Obst im Kühlraum zu, weil ich es zu kalt finde.

Landwirtschaft ist…
…die Freude an der Arbeit in und mit der Natur.

In welchem Bereich hat die Landwirtschaft die grössten Fortschritte erzielt?
In der Modernisierung der Maschinen sowie das ökologische Umdenken.

Was wünscht du dir für die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft?
Ich wünsche mir, dass die Landwirtschaft der Schweiz mehr geschätzt wird.

Du zeigst dich im Kalender von der erotischen, leicht bekleideten Seite. Was für ein Typ bist du im „normalen“ Leben?
Im Alltag trage ich Jeans und T-Shirt. Wenn ich frei habe, mache ich mich gerne mal ein bisschen hübsch, jedoch nie übertrieben.

Wie wichtig ist gutes Aussehen deiner Meinung nach im Leben?
Ich denke, dass Sympathie, innere Schönheit und das Pflege von sich selbst viel wichtiger sind. Jeder Mensch beurteilt „gutes Aussehen“ anders. Und wie wir wissen, hält das äussere Bild nicht ewig an.

Ist gutes Aussehen bei Frauen wichtiger als bei Männern?
Nein, das denke ich nicht. In unserer Gesellschaft ist das Aussehen ein zentraler Punkt und in den Medien omnipräsent. Leider gibt es viele Menschen, welche nur noch auf das Äussere Wert legen statt auf die inneren Werte.

Auf was achtest du bei einem Mann als Erstes?
Auf nichts Spezielles. Er muss mir sympathisch sein und „das gewisse Etwas“ haben.

Zur Person

Dein erlernter Beruf: dipl. Kauffrau Profil M
Der Beruf, den du heute ausübst: Letzter Monat im Vorpraktikum Sozialpädagogik, ab dem 3. März 2012 Auslandaufenthalt in Costa Rica & Mexico
Lieblingsessen: Cordon Bleu mit Kroketten und Erbsen & Karotten
Hobby: Reisen, Kulturen und Sprachen, in der Natur sein, tanzen, basteln
Lebensmotto/Spruch: Glaube an dich selbst und verwirkliche deine Träume

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