7.10.2018 12:05
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Girl des Monats
Vom Stall in den Kalender
schweizerbauer.ch stellt die Models des Bauernkalenders in ihrem Alltag vor und beleuchtet ihre Verbindung zur Landwirtschaft. Manuela zierte das Kalenderblatt des Monats Juni. Die Aargauerin hilft in ihrer Freizeit gerne auf dem Bauernhof mit. Sie hat bisher nur positive Rückmeldungen auf ihr Bild erhalten.

Dein Bild hängt an vielen Wänden. Wie fühltest du dich dabei?
Es war zuerst gar nicht richtig bewusst. Die Vorstellung war schon ein bisschen seltsam.

Was sagt deine Familie dazu?
Sie zeigen den Kalender gerne und erzählen auch vielen Bekannten, dass ich da dabei bin.

Wieso hast du dich beim Bauernkalender beworben? Weshalb wolltest du dabei sein?
Meine Grossmutter sagte jedes Mal zu mir, dass ich ein Model wäre für den Kalender. Denn als wir den Melkroboter noch nicht hatten, molk ich mit dem BH und der Melkbluse darüber, da ich zwischen den Kühen immer warm hatte. Als ich dann an der BEA in Bern angesprochen wurde, wurde ich neugierig, ob ich es in den Bauernkalender schaffen würde.

Macht der Bauernkalender deiner Meinung nach gute Werbung für die Schweizer Landwirtschaft?
Negative Auswirkung wird es wohl nicht haben, also denke ich schon, dass er eine positive Wirkung hat.

Wirst du oft auf dein Kalenderbild angesprochen?
Nach dem die Fotos in «20 Minuten Online» und auf schweizerbauer.ch zu sehen waren, wurde ich oft von Bekannten angesprochen. Zum Glück erhielt ich nur positive Rückmeldungen.

Wie sieht dein Alltag momentan aus, was machst du beruflich?
Ich arbeite in einem 100%-Pensum in einer Landi als Detailhandelsfachfrau. In meiner Freizeit bin ich im Turnverein als Turnerin aktiv oder in einem OK, wenn gerade ein Fest bevorsteht. Wenn ich einen freien Tag habe, treffe ich mich mit Freunden oder ich gehe mit unseren Freiberger Pferden ausreiten. Wenn es eine helfende Hand auf unserem Bauernhof braucht, bin ich stets zur Stelle – sei dies beim Misten, Füttern, Holzfräsen, Heuen oder Traktor fahren. Bei mir sieht jeder Tag anders aus.

Welche von deinen Alltagspflichten ist dir die liebste, welche magst du am wenigsten?
Die einzige Pflicht, die ich im Moment habe, ist das Arbeiten in der Landi. Dies mag ich im Grossen und Ganzen sehr. 

Landwirtschaft ist…
…lebensnotwendig

Was wünschst du dir für die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft?
Faire Preise sowie die Wertschätzung von den Konsumenten

Du zeigst dich im Kalender von einer erotischen, leicht bekleideten Seite. Was für ein Typ bist du im «normalen» Leben?
Meistens bin ich sportlich und bequem gekleidet.

Wie wichtig ist gutes Aussehen deiner Meinung nach im Leben?
Gesundheit, Freude, Freunde und Familie ist das Wichtigste.Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass das Aussehen nicht wichtig ist. Andere Dinge haben jedoch einen grösseren Stellenwert. Ich selber muss mich wohl fühlen. Dazu gehören gepflegte Haare, Haut und Kleidung. Wenn ich in den Überhosen und zu grossen Arbeitsjacke im Stall bin, finde ich mich nicht schön. Aber dort ist es auch allen egal, wie ich aussehe.

Auf was achtest du bei einem Mann als Erstes?
Ein ehrliches Lachen, schöne Augen und einen stark gebauten Körper machen für mich einen Mann attraktiv.

Zu deiner Person:

Den Beruf, den du heute ausübst: Detailhandelsfachfrau
Lieblingsessen: Aargauer Zwetschgenbraten mit Chnöpfli und Gemüse
Hobbies: Reiten, Pferdefahrsport, Biken, Turnen, Backen und auf dem Hof mithelfen
Lebensmotto/Spruch: Ein kleiner Schups bringt dich einen Schritt nach vorne

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