Sonntag, 18. April 2021
25.02.2021 19:19
Coronavirus

Berset will Impfwillige bis Sommer impfen

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Von: sda

Alle Impfwilligen in der Schweiz sollen bis im Sommer geimpft sein. Und damit im Freien arbeitende Personen am Mittag eine warme Mahlzeit essen können, dürfen Restaurants als Betriebskantinen öffnen.

Bis im Sommer sollen in der Schweiz alle Impfwilligen gegen Covid-19 geimpft sein. Bundesrat Alain Berset hat diesen Zeitplan am Donnerstag bei einem Besuch im Aargau bekräftigt. Bestellt worden seien 32 Millionen Dosen. Man habe kein Signal der Hersteller erhalten, dass sie im ersten Quartal 2021 weniger liefern würden als versprochen. Die Impfung habe eine Wirksamkeit von 95 Prozent.

Kantinen für Handwerker öffnen

Restaurants dürfen neu als Betriebskantinen über Mittag zwischen 11 und 14 Uhr öffnen, damit im Freien arbeitende Personen eine warme Mahlzeit einnehmen können. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) erteilte den Kantonen am Donnerstag dafür eine entsprechende Zulassung.

Zugang haben ausschliesslich Berufsleute aus dem Landwirtschaftssektor und dem Bausektor sowie Handwerkerinnen und Handwerker und Berufstätige auf Montage. Die Arbeitgeber müssen ihre Angestellten vorgängig anmelden. Die Kontaktdaten von allen Personen müssen aufgenommen werden.

Offen bleiben vorerst die Terrassen in den Skigebieten von Nid-, Obwalden, Uri und Schwyz sowie Glarus und Tessin, dies entgegen dem Beschluss des Bundes.

Die Zentralschweizer Gesundheitsdirektoren wollen nochmals das Gespräch mit Bundesrat Berset suchen. Die Bündner Regierung hatte nach dem Entscheid der Landesregierung vom Mittwoch entschieden, dass die Terrassen in den Skigebieten wieder gesperrt werden müssten.

Pro Juventute schlägt Alarm

Die Corona-Krise belastet die Psyche von jungen Menschen, vor allem in Familien mit sozial oder wirtschaftlich prekären Verhältnissen. Bei Pro Juventute hat sich die Anzahl Kriseneinsätze letztes Jahr fast verdoppelt.

Waren es im Jahr 2019 noch 57 Interventionen, so gab es im Jahr 2020 fast 100 Fälle, wo Pro Juventute bei einer Beratung Notfallorganisationen beiziehen musste, wie der am Donnerstag von Pro Juventute veröffentlichte Corona-Report zeigt.

Täglich wenden sich rund 700 Jugendliche und Kinder (Vorjahr 600) an die Beratungsstelle 147.ch, wie es auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA hiess. Beratungen zu den Themen «Konflikte mit den Eltern» (plus 60 Prozent) und «Konflikte mit Geschwistern» (plus 100 Prozent) hätten stark zugenommen.

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