14.06.2020 18:03
Quelle: schweizerbauer.ch - ats
Bild der Woche
«Mein absolutes Lieblingsplätzli»
Für unseren Bilderwettbewerb wollten wir diese Woche wissen, welches die "Lieblingsbänkli" unserer Leser sind. Viele Bilder wurden formgerecht per Mail eingereicht. Viel Spass beim Durchklicken der ersten von zwei Bildergalerien.

Die historische Entstehung und Nutzung von öffentlichen Sitzgelegenheiten war immer schon ein Spiegelbild der jeweiligen Gesellschaft mit ihren Werten und Normen. 

In Kunst und Literatur finden sich Hinweise dazu, ebenso in schriftlichen Aufzeichnungen und Museen.  Mitte des 19. Jahrhunderts, als die ersten Bänke in öffentlichen Parks auftauchten, waren sie vor allem der Bourgeoisie vorbehalten, die es sich leisten konnte, am Tag zu flanieren statt zu arbeiten.

Die klassische Bank ermöglicht, was heutzutage mehr und mehr verloren geht: Sie lädt zum Verweilen ein, zum (vermeintlichen) Nichtstun. Sie ist ein Ort, an dem man zwischen oder nach der Arbeit zur Ruhe kommen kann. An dem man seinen Gedanken nachhängen, träumen oder sich mit anderen treffen und reden kann. Sie ist ein Ort für neue Ideen.

Hinsetzen, durchatmen und einfach die herrliche Aussicht geniessen. Ein Bänkli ist immer eine willkommene Sitzgelegenheit. Sei es nach einer Wanderung oder vor dem Haus. Wir haben nach den Lieblingsbänkli unserer Leser gesucht und sind fündig geworden. Mit der Zusendung ihres Lieblingsbänklis gewinnt Sonja Marti aus Selzach SO. 

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