Samstag, 16. Januar 2021
01.12.2020 06:49
Corona

Coronabedingte Armut: Finanzielle Mittel gefordert

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Von: sda

Laut Caritas Schweiz verschärft die Corona-Krise die Armut in der Schweiz. Das Hilfswerk fordert deshalb Bund und Kantone auf, gesamtschweizerisch Direktzahlungen basierend auf dem System der Ergänzungsleistungen einzuführen.

Zudem solle die Kurzarbeitsentschädigung für Menschen in prekären Situationen auf 100 Prozent erhöht werden, forderte Caritas-Schweiz am Montag. Bereits vor der Corona-Krise seien in der Schweiz 660’000 Menschen von Armut betroffen gewesen.

Nun seien die Anfragen von Menschen in Not seit Beginn der Pandemie sprunghaft angestiegen – in den Sozialberatungen der Caritas sei über die vergangenen Monate eine Verdoppelung der Beratungen festgestellt worden.

Hilfswerke leisten Direkthilfe

Das Hilfswerk leiste subsidiäre Hilfe für Tausende Armutsbetroffene, die keine staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen können und die vor akuten finanziellen Schwierigkeiten stehen, heisst es weiter.

Demnach unterstützen Caritas Schweiz und die 16 Regionalen Caritas-Organisationen bisher rund 14’000 in Not geratene Personen mit finanzieller Direkthilfe, damit sie ihre Mieten, Krankenkassenrechnungen und sonstigen Ausgaben decken konnten.

Alleinerziehende und Sans-Papier in Not

Viele der Betroffenen seien Familien mit minderjährigen Kindern, überdurchschnittlich häufig befänden sich Alleinerziehende in finanziellen Nöten. In der Westschweiz stünden zudem die vielen arbeitenden Sans-Papiers in Krisensituationen ohne jegliche soziale Sicherheit da.

Grund für die akuten finanziellen Probleme seien in den meisten Fällen Lohneinbussen aufgrund der Corona-Krise. Die Menschen hätten entweder ihre Stelle verloren oder ihre Arbeitszeit reduzieren müssen. Die Alltagserfahrung der Caritas mit betroffenen Menschen mache die Lücken in der sozialen Sicherheit sichtbar.

8 Responses

  1. Ja ja Caritas, setzt eure Mittel für die wirklich Bedürftigen in unserem Land ein und steckt sie nicht in die Werbetrommel für die Konzernverantwortungsinitative. Jetzt könntet ihr das Geld gebrauchen.

  2. Das ist ja genau der Plan der Sozialisten: Eine Panik machen, dann folgen Massnahmen, Regulationen, die das Problem nicht lösen, sondern das Elend verschärfen. Und dann „helfen“, d.h. das von anderen anvertraute Geld gebrauchen, um die Leute, die unterstützt werden, in Abhängigkeit zu bringen. Die Sozialisten kaufen mit dem Geld anderer die Wählergunst. Wenn die Bevölkerung diese Mechanismen verstände, würde sie dafür kämpfen, dass wir die Freiheiten gemäss Verfassung wieder erlagen würden.

    1. Verzichten Sie auf Direktzahlungen/Subventionen usw. der sozialistischen Regierung? Wenn nein: sofort nur noch auf eigene Faust wirtschaften, damit Sie nicht auch noch von den Sozialisten (nach Ihrer Sicht SVP bis SP) abhängig werden und dann noch in Versuchung kommen, diese zu wählen.

  3. Wir brauchen jetzt das Geld um die 85+ zu schützen vor dem Virus. Alles andere ist doch egal, oder? Seit März bin ich ein „Spinner“ der vor Verarmung breiter Bevölkerungsschichten warnte. Jetzt mag ich nicht mehr

      1. So ein Schwachsinn. Also nach Ihrer Meinung kann man die 85jährigen sterben lassen. Es gab da so eine Theorie, die letzthin in den Zeitungen kam: Corona-Leugner auf keinen Fall in die Intensivstation aufnehmen (egal welches Alter sie haben). Da müssen Sie mir jetzt mal erklären, was Ihre Kriterien sind, damit jemand überleben darf. Ich könnte dann auch noch einige Kriterien nachliefern und Kreti und Pleti noch viele andere.

        1. Irgendwann stierbt jeder. Ob an Corona, Herzinfakt, Lungenentzündung, Sclaganfall, Hirnblutung, etc.
          Nur komisch, an Grippe stirbt keiner mehr.
          Übrigendsĺ haben Männerein durchschnittliches Sterbeslter von 79 Jahren.

          1. Sorry ich hatte noch die Zahl von 2009 im Kopf.
            2019 ist das ,Durchschnittliche Sterbeslter bei Männer 82 Jahren.
            Mit 85 bist schon über dem Durchschnitt.
            Mit 85 soll man, so Gott will, sterben dürfen!

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