25.02.2017 14:14
Quelle: schweizerbauer.ch - jgr
Bern
Keine Kühe mehr
Neun Tiere sind im Stall des Dienstbotenheims Oeschberg eingestallt. Nun stehen Veränderungen an.

Vier Milchkühe, zwei Rinder und drei Kälber sind im Stall des Dienstbotenheims Oeschberg bei Koppigen untergebracht. Doch bis im Sommer sollen alle Tiere verkauft sein, berichtet die «Berner Zeitung». Der Grund: Das Dienstbotenheim stellt sein Landwirtschaftskonzept um und rüstet sich für die Zukunft. Dies, weil das Füttern, Misten und Melken der Kühe für die Heimbewohner zu anstrengend geworden sei.

In Zukunft werde man enger mit dem dazugehörenden Gutsbetrieb der Familie Aregger zusammenarbeiten, schreibt die«Berner Zeitung» weiter. Die Heimbewohner hätten die Möglichkeit dort auszuhelfen. Zudem werden im Stall des Dienstbotenheims im Winter weiterhin an die fünf Rinder gehalten. Den Sommer verbringen die Tiere auf der Alp in Hinterarni. 

Bauprojekt geplant

Das Dienstbotenheim Oeschberg an der Bern-Zürich-Strasse umfasst sieben denkmalgeschützte Gebäude, 6 Hektaren landwirtschaftliche Nutzfläche und 11 Hektaren Wald. Dazu kommt ein grosser Garten. Das Heim gehört dem Ökonomischen und Gemeinnützige Verein (OGV) des ehemaligen Amtes Burgdorf.

Dass das Landwirtschaftskonzept überdacht wurde, hat letztlich auch mit dem geplanten Bauprojekt zu tun. Der OGV möchte in den nächsten Jahren einen Neubau realisieren. Am Grundgedanken der Selbstversorgung wird festgehalten.

Insgesamt 39 Bewohnerinnen und Bewohner zwischen 56 und 94 Jahren leben im Dienstbotenheim. Viele stammen aus einem bäuerlichen Umfeld. 

 

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