A: Milchpreise steigen leicht

Die österreichischen Milchpreise sind im November 2019 leicht angestiegen.

Die österreichischen Milchpreise sind im November 2019 leicht angestiegen.

Die Molkereien und Käsereien zahlten ihren bäuerlichen Lieferanten für GVO-freie Qualitätsmilch mit 4,2% Fett und 3,4% Eiweiss im Schnitt netto 36,09 Cent/kg beziehungsweise 40,79 Cent brutto. Gegenüber dem Vormonat ergab sich somit ein Plus von 0,13 Cent netto, das Vorjahresniveau wurde jedoch um 1,83 Cent unterschritten. Dies geht aus aktuellen Berechnungen der Agrarmarkt Austria (AMA) hervor.

Der von der AMA für November 2019 auf Basis 4,2% Fett und 3,4% Eiweiss ermittelte Erzeugerpreis von 36,09 Cent netto/kg bezieht sich bekanntlich auf den Durchschnitt aller Qualitäten. Für GVO-freie Qualitätsmilch ohne Bio- und Heumilchzuschlag zahlten die Molkereien durchschnittlich 33,51 Cent netto/kg. Für Biomilch erlösten die Lieferanten im Mittel 43,31 Cent je kg, was jeweils einem Plus von 0,16 Cent entspricht.

Auf Basis des natürlichen Fett- und Eiweissgehalts berechnet, lag der Milchpreis im November 2019 im Schnitt bei 36,95 Cent netto/kg (Durchschnitt aller Qualitäten). Damit ergab sich im Vergleich mit dem Vormonat ein Anstieg um 0,52 Cent. Den Erzeugermilchpreis für Dezember 2019 schätzt die AMA derzeit auf rund 37,10 Cent/kg (Durchschnitt aller Qualitäten und Inhaltsstoffe). In der EU stieg der Erzeugermilchpreis im November 2019 laut Berechnungen der EU-Kommission um 1% auf 35,3 Cent/kg netto und im Dezember dürfte er laut ersten Schätzungen unverändert auf diesem Niveau geblieben sein.

Heimische Milchanlieferung leicht über dem Vorjahresniveau 

Die österreichischen Molkereien und Sennereien haben im November 2019 rund 240.382 Tonnen Rohmilch von ihren Lieferanten übernommen. Die Milchanlieferung lag somit um 0,5% über der Menge des Vorjahresmonats. Seit August 2019 ist zu beobachten, dass die monatliche Milchanlieferung immer leicht über dem Niveau des Vergleichszeitraums 2018 liegt.


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