AU: 142 Rinder gestohlen – Landwirtin bemerkt Verlust erst Tage später

Auf einer Rinderfarm in Australien sind 142 Wagyu-Kreuzungsrinder verschwunden. Die Betriebsleiterin bemerkte den Verlust erst Wochen später.

pd/jgr |

Mutmassliche Viehdiebe haben auf einer Rinderfarm in Zentral-Queensland 142 Wagyu-Kreuzungsrinder gestohlen. Betroffen ist die Greenlake Station rund 50 Kilometer nördlich von Rockhampton. Der Wert der Tiere wird auf mehr als 200'000 australische Dollar geschätzt (rund 114’000 Franken). 

Betriebsleiterin Madeline Price habe den Verlust erst Wochen später bemerkt, schreibt agrarheute.com. Die Price Cattle Company bewirtschaftet rund 7500 Hektaren und hält etwa 3000 Rinder. Beim Absetzen der Kälber wurden die Tiere am 3. April gezählt. Eine weitere Kontrolle am 28. Mai zeigte eine Differenz. Nach mehreren Nachzählungen war klar: 142 Rinder fehlten.

Darunter sind 97 Kühe und 45 weibliche Jungrinder.  Besonders schwer wiegt der Verlust von Kühen aus der Hauptzuchtherde. Mehrere Tiere sind trächtig und sollen kurz vor dem Kalben stehen. Neben dem Wert der Tiere verliert der Betrieb damit auch wertvollen Zuchtnachwuchs.

Der Diebstahl fällt in eine Zeit hoher Viehpreise. Je nach Gewicht und Qualität können Kühe und Rinder bis zu 2000 Dollar (1140 Franken) kosten. 

Die Polizei hat spezialisierte Ermittler eingesetzt und sucht nach Hinweisen auf verdächtige Viehtransporte im April und Mai. Die Rinder tragen das Brandzeichen «GL», gelbe «Greenlake»-Ohrmarken und NLIS-Kennzeichnungen.

Auch der Erzeugerverband AgForce Queensland ruft mögliche Zeugen auf, sich bei der Polizei zu melden. Für die Price Cattle Company geht der Alltag trotz des Verlusts weiter: Die verbliebene Herde muss weiterhin versorgt werden.

Kommentare (3)

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  • Sheriff | 10.08.2026
    142 Rinder und es fällt Wochen später auf?
    Das stinkt gewaltig. Man sollte den Betrieb selbst mal unter die Lupe nehmen.
    Da sind einige Lkw notwendig.
    Die sind längst Hackfleisch.
    Sowas kann kaum erfolgreich durchgeführt werden, ausser man hilft selbst von innen mit
  • Luder Marcel | 09.08.2026
    Vielleicht wäre es sinnvoll in Gegenden von Tierdiebstahl, wenn sie gechipt wären. Alle Tierärzte,Schlachthöfe,Viehändler und mobilen Polizei Kontrollen könnten so einen ID Nachweis erstellen.
    • Ernesto | 10.08.2026
      Hallo Marcel
      Hast du den Bericht ganz gelesen?
      Die Tiere haben ein Brandzeichen der Farm UND tragen diese Ohrmarken, die wie ein Stambaum der Tiere sind.
      Ohne diese Ohrmarken ist die legale Verwertung der Tiere unmöglich.
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