Bäuert Bissen bei Gstaad jubilierte

Zur Ehre und Würdigung der Weitsicht ihrer Vorfahren organisierten die 14 Familienbetriebe eine Jubiläumsschau.

Vreni Müllener |

Zur Ehre und Würdigung der Weitsicht ihrer Vorfahren organisierten die 14 Familienbetriebe eine Jubiläumsschau.

«1919 haben unsere Vorfahren einen Verein (damals Viehzuchtgenossenschaft) gegründet, der bis heute die Grundlage ist, um an der Viehzucht zu arbeiten und Fortschritte zu machen.» Mit diesen Worten beschreibt Dominik Matti, dass das, was vor hundert Jahren als fortschrittlich und zeitgemäss galt, heute immer noch Bestand hat und gepflegt wird.

Nach wie vor kauft der Verein einen Stier, der hilft, in der Zucht weiterzukommen und eine wirtschaftliche und damit langlebige Kuh zu züchten, die den Vergleich auf dem Schauplatz nicht scheuen muss. Dieser wurde mit viel Herzblut hergerichtet und schön geschmückt. Hunderte von Zuschauern verfolgten mit Interesse das Geschehen im Ring. 132 Kühe, 22 Rinder, zwei Zuchtstiere und eine weibliche Zuchtfamilie waren zu sehen. Mit einem Kälberwettbewerb machte die nächste Generation auf sich aufmerksam.

«Das Organisationskomitee hat sehr gute Arbeit geleistet, die Kühe wurden gut vorgeführt und der Zeitplan konnte eingehalten werden», lautete das Fazit der Jury, bestehend aus Simon Urfer, Jan Jungen und Toni Perren. Die Rinder richtete Michael Teuscher. Die bald vierjährige Appenin Heike von Dominik Matti überzeugte mit dem besten Gesamteindruck und gewann den Titel Miss Bissen.

Pilatus Emma, von Jos Zumstein, holte dank ihrer Euterqualitäten mit perfekten Strichen den Schöneutertitel. Die Ehrenerwähnung ging an die erstkälbrige Calvaro Anita, von der Betriebsgemeinschaft Martin und Benjamin Mösching. Dank viel Feinheit und Schliff wurde Andrin Elsi von Dominik Matti zur Rindermiss gekürt, Vizemiss wurde Walliser Elin von Jos Zumstein, die mit einer vielversprechenden Euteranlage ausgerüstet ist. 


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