Bauern klagen gegen Glyphosatverbot

Gegen das beschlossene Glyphosatverbot in der argentinischen Provinz Misiones wollen die dortigen Bauern vor Gericht ziehen. Der Präsident des Bauernverbandes SRA, Nicolás Pino, kündigte jetzt an, am Obersten Gerichtshof von Argentinien eine Klage wegen Verfassungswidrigkeit einzureichen. 

Zudem gab Pino zu bedenken, dass ein Glyphosatverbot in Misiones wirtschaftlich tiefgreifendere Effekte nach sich ziehe als in der Provinz Chubut, die den Einsatz des Pflanzenschutzmittelwirkstoffs als bislang einzige argentinische Provinz bereits untersagt hat.

Tatsächlich ist die Landwirtschaft in Misiones mit dem Anbau unter anderem von Kaffee und Zuckerrohr von wirtschaftlich grösserer Bedeutung als in Chubut. Zwar gibt es dort Obstbau. Haupteinkommensquellen in Chubut sind aber die Gewinnung von Erdöl und Erdgas sowie der Tourismus.

Die Provinzregierung von Misiones hatte im Juli ein Gesetz beschlossen, wonach der Einsatz von Glyphosat ab 2025 vollständig verboten wird. Dies soll zum Schutz der Umwelt und der menschlichen Gesundheit beitragen. In Chubut wurde die Anwendung mit derselben Begründung ab 2020 untersagt.

 

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