Bei No-Deal: Cheddar statt Brie

Ein Brexit ohne Handelspakt mit der EU könnte durch höhere Lebensmittelpreise die Essgewohnheiten der Briten ändern. 

Ein No-Deal-Brexit könne «den Mix verändern, was die Leute essen», sagte der Chef der britischen Supermarktkette Tesco, John Allan, am Mittwoch der BBC. Statt französischem Brie, der durch Zölle ohne ein Handelsabkommen um bis zu 40 Prozent teurer würde, könnten die Briten wieder verstärkt zum heimischen Cheddar greifen.

Insgesamt geht Allan davon aus, dass der durchschnittliche Lebensmitteleinkauf um rund fünf Prozent teurer werden könnte, da Grossbritannien viele Lebensmittel aus der EU importiert. Bei länger haltbaren Waren habe Tesco bereits seine Lager aufgestockt, um im Falle des Verkehrschaos leere Regale zu vermeiden.

Für frisches Obst und Gemüse ist dies jedoch keine Lösung. Sollten die Verhandlungen Grossbritanniens und der EU über einen Handelspakt scheitern, drohen zum Ende der Brexit-Übergangsphase nach dem Jahreswechsel Zölle, lange Staus an den Grenzen und womöglich auch Knappheit bei frischen Produkten oder Arzneimitteln.

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