Bauern sollen Augen für Schlafmäuse offenhalten

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Im Rahmen des sogenannten «Aktionsplan für die Schläfer» des Kantons Bern ruft der Berner Bauernverband dazu auf, Beobachtungen von Siebenschläfern, Haselmäusen und Gartenschläfern zu melden.

Im Kanton Bern lebten drei Arten von Schlafmäusen: der Siebenschläfer, die Haselmaus und der Gartenschläfer. Alle drei verursachten an landwirtschaftlichen Kulturen kaum Schäden, seien sogar Nützlinge, schreibt der Berner Bauernverband in seinem Newsletter. Zu ihrer Beute gehörten unter anderem nämlich auch Engerlinge.

Da aber kaum bekannt ist, ob, wie und wo die Schläfer im Kanton Bern gefährdet sind, erarbeitet der Verein Minimus einen kantonalen Aktionsplan. Das Projekt soll Auskunft über Verbreitung und Vorkommen der Schlafmäuse geben und fundierte Grundlagen für die Erhaltung und Förderung von Siebenschläfer, Haselmaus und Gartenschläfer liefern.

Der Aktionsplan bildet dann die Grundlage für den gezielten Einsatz von Massnahmen. Allfällige Massnahmen würden aber nur in Zusammenarbeit mit den Landbesitzern geplant und allenfalls umgesetzt, schreibt der Berner Bauernverband weiter.

Wer Siebenschläfer, Haselmäuse oder Gartenschläfer beobachtet, kann dies über die Plattform www.wildenachbarn.ch oder per Mail an den Verein Minimus melden.

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