Betrieb muss 1,2 Mio. Pacht nachzahlen

Die EU-Kommission kommt zu dem Schluss, dass Estland dem Agrarunternehmen AS Tartu Agro unzulässige staatliche Beihilfen gewährt hat und fordert rund 1,2 Mio. Euro (1.28 Mio. Fr.) zurück.

Die EU-Kommission kommt zu dem Schluss, dass Estland dem Agrarunternehmen AS Tartu Agro unzulässige staatliche Beihilfen gewährt hat und fordert rund 1,2 Mio. Euro (1.28 Mio. Fr.) zurück.

Die AS Tartu Agro produziert in Estland Milch, Getreide und Fleisch auf grossen, vom Staat gepachteten Flächen. In dem Vertrag, der über 25 Jahre läuft, ist die Pachtzahlung unter dem Durchschnitt der Marktpreise festgesetzt, meint die EU-Kommission.

Sie untersuchte seit 2017 nach der Klage eines Wettbewerbers, ob es sich bei der billigen Pacht um eine unzulässige staatliche Beihilfe handelt. Die EU-Kommission ist zum Ergebnis gekommen, dass die günstigen Pachtzahlungen unzulässig sind und fordert von Estland 1,2 Mio. Euro zurück. Die Regierung in Tallinn wird den Betrag von der AS Tartu Agro einfordern. 

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