Blacken spritzen: Jetzt nicht sinnvoll

Die aktuellen Bedingungen sind laut dem BBZN Hohenrain LU nicht ideal für die chemische Blackenbekämpfung. 

Die Blacken sind teils noch wenig entwickelt und nehmen deshalb zu wenig Wirkstoff auf, oder sie bilden bereits Samenständer, wodurch der Wirkstoff nicht in die Wurzeln verlagert wird. Idealerweise wird mit Flächenbehandlungen bis im September zugewartet.

Als Ersatz für die Flächenbehandlung stehen moderne, kameragesteuerte Geräte zur Verfügung, welche die Blacken nach dem System der Einzelstockspritzung behandeln. Somit kann der Wirkstoffeinsatz um bis zu 95 Prozent reduziert werden. Wird der restliche Pflanzenbestand vom Herbizid verschont, erleidet dieser keine kurzzeitige Wachstumsdepression, was den Ertrag sichert.

Das Ausstechen mit dem Blackeneisen, falls die Wurzeln 15cm tief ausgestochen werden, ist nach wie vor eine effektive Variante. In den Sommermonaten kann weiterhin mittels Schnitt des Samenständers die Verbreitung der Blacken eingedämmt werden. 

Kommentare (1)

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  • Arthus Hansen | 13.06.2023
    Oder Einzelstockbehandlung mit der Rückenspritze statt der teure Lohnunternehmer?

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