Börsenprofis: Franken bleibt stabil

Nach der deutlichen Abwertung des Schweizer Frankens im Juli erwarten Börsenprofis beim Währungspaar Franken-Euro nun keine grösseren Bewegungen mehr.

Nach der deutlichen Abwertung des Schweizer Frankens im Juli erwarten Börsenprofis beim Währungspaar Franken-Euro nun keine grösseren Bewegungen mehr.

In der Umfrage der Credit Suisse bei Finanzanalysten war der Anteil derer, die eine Aufwertung erwarten, mit 21 Prozent genauso hoch wie der Anteil derer, die eine Abwertung erwarten. Noch vor der Abwertung glaubten 28 Prozent an eine weitere Aufwertung. Dies zeigt gemäss Mitteilung vom Mittwoch zum CFA Society Switzerland Indikator wie unerwartet die Abwertung eingetreten ist. Weiterhin rechnen 55 Prozent der Befragten mit einer Abwertung des Frankens gegenüber dem US-Dollar, was auf die Zinsabsichten der Notenbank (Fed) zurückzuführen ist.

Bei den Erwartungen für die Schweizer Konjunktur in den kommenden sechs Monaten bleiben die Finanzanalysten optimistisch. Der von der Credit Suisse und der CFA Society Switzerland errechnete Indikator ging zwar um 25 Punkte zurück, dies aber auf hohem Niveau. 46 Prozent der Befragten bezeichnen die aktuelle wirtschaftliche Situation in der Schweiz als gut.

Letztmals war dies im August 2014 der Fall, also noch vor der Aufhebung des Euro-Mindestkurses. 92 Prozent der Befragten erwarten keine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation in den nächsten sechs Monaten. Die CFA Society Switzerland und die Credit Suisse führen seit Januar 2017 die Finanzmarkt-Umfrage Schweiz, eine monatliche Befragung von Finanzanalysten, durch. An der August-Umfrage haben sich 24 Analysten beteiligt.

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